Sa., 17. Oktober 2026
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StartInternationalJapan stark, China unter Druck: Die Ausgangslage beim WTT Champions Macao

Japan stark, China unter Druck: Die Ausgangslage beim WTT Champions Macao

Während Felix Lebrun, Lin Shidong und Wang Chuqin für das Turnier in Macao kurzfristig abgesagt haben, werden sich unter anderem Truls Moregardh, Lin Yun-Ju, Hugo Calderano, Alexis Lebrun sowie das japanische Duo Sora Matsushima und Tomokazu Harimoto um die vorderen Plätze duellieren.

Warum Japan in Macao gefährlich werden könnte

Betrachtet man die Ergebnisse der vergangenen drei WTT-Champions- beziehungsweise Smash-Turniere, zeichnet sich eine klare Tendenz ab: Die japanischen Männer haben zuletzt deutlich an Boden gewonnen, während die chinesische Spitze bei diesen Turnieren auffällig wenig präsent war.

Mit Sora Matsushima, Tomokazu Harimoto und Shunsuke Togami stehen derzeit drei Japaner besonders im Fokus.

Matsushimas jüngste Ergebnisse zeigen eine bemerkenswerte Konstanz: Sieg beim United States Smash, Finalteilnahme in Yokohama und Halbfinale beim Europe Smash in Schweden.

In den USA kam Harimoto nicht über das Achtelfinale hinaus. Anschließend gewann er vor heimischem Publikum in Yokohama. Beim Europe Smash in Schweden erreichte er erneut das Finale, musste sich dort Felix Lebrun allerdings mit 1:4 geschlagen geben.

Besonders stark präsentiert sich derzeit Shunsuke Togami. In der TTBL weist er bislang eine Einzel-Saisonbilanz von 4:1 auf. Beim Pokalwochenende in Nürnberg gelangen ihm vier Siege, darunter drei mit 3:0 sowie ein 3:2-Erfolg gegen Fan Zhendong. Mit seinem jüngsten Sieg beim WTT Contender in Almaty unterstrich Togami zusätzlich, warum man auch in Macao auf ihn achten sollte.

Während die japanischen Herren also im Aufschwung sind, sieht es bei den chinesischen Männern derzeit etwas anders aus. Bei den vergangenen drei WTT-Champions- beziehungsweise Smash-Turnieren in den USA, Japan und Schweden erreichte kein Spieler aus der Volksrepublik China das Viertelfinale.

Nun ruhen die chinesischen Hoffnungen in Macao unter anderem auf Zhou Qihao, Chen Yuanyu und Huang Youzheng. Bereits im Sechzehntelfinale warten jedoch anspruchsvolle Aufgaben: Zhou Qihao trifft auf Dang Qiu, Chen Yuanyu auf Omar Assar und Huang Youzheng auf Kanak Jha.

Die japanischen Spieler erwischten auf dem Papier günstigere Auftaktlose. Tomokazu Harimoto trifft auf Mak Tin Ian, Sora Matsushima auf Tom Jarvis. Shunsuke Togami begegnet mit Simon Gauzy direkt seinem Finalgegner vom WTT Contender in Almaty wieder.

Schwierige Auftaktaufgaben für das deutsche Aufgebot

Das deutsche Frauenaufgebot in Macao setzt sich aus Nina Mittelham, Ying Han und Sabine Winter zusammen.

Mittelham bekommt es bereits in der ersten Runde mit Chen Xingtong zu tun, Sabine Winter trifft auf Bernadette Szocs und Ying Han auf Kuai Man. Mittelham spielt damit gegen die Nummer zwei der Weltrangliste, Winter gegen die Nummer 24 und Han gegen die Nummer sieben.

Auch bei den Männern ist Deutschland mit drei Spielern vertreten: Dang Qiu, Benedikt Duda und Patrick Franziska.

Dang Qiu bekommt es mit Zhou Qihao zu tun. Benedikt Duda trifft auf Kuo Guan-Hong. Dreimal standen sich Duda und Kuo Guan-Hong in diesem Jahr bei internationalen Turnieren bereits gegenüber – dreimal setzte sich der Taiwaner durch.

Patrick Franziska trifft zum Auftakt auf Truls Moregardh. Der Schwede schied beim Europe Smash bereits in der ersten Runde aus. Für Franziska wartet dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe gegen einen der stärksten Spieler des Teilnehmerfeldes.

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