So., 13. September 2026
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StartInternationalMiwa und Tomokazu Harimoto gewinnen in Yokohama

Miwa und Tomokazu Harimoto gewinnen in Yokohama

Yokohama ist fest in japanischer Hand: Miwa und Tomokazu Harimoto haben beim Heimturnier jeweils den Titel gewonnen. Doch auch andere Favoriten und Topspieler sorgten in Japan für starke Leistungen und überraschende Ergebnisse.

Oh Junsung überzeugt – Lebrun-Brüder im Viertelfinale gestoppt

Mit An Jaehyun, Jang Woojin und Oh Junsung gingen aus Südkorea gleich drei Spieler aus den Top 30 der ITTF-Weltrangliste an den Start. Für An Jaehyun war bereits im Sechzehntelfinale gegen Dang Qiu Schluss. Jang Woojin hingegen konnte sich bis ins Viertelfinale durchsetzen, ehe er gegen Sora Matsushima in einem knappen Duell mit 3:4 verlor. Die beste Leistung der Südkoreaner zeigte Oh Junsung, der erst im Finale gegen Tomokazu Harimoto den Kürzeren zog und sich mit 1:4 geschlagen geben musste. Bemerkenswert: Bis zum Finale gab Oh Junsung im gesamten Turnier nur einen Satz ab. Erst gegen Tomokazu Harimoto fand sein beeindruckender Lauf ein Ende.

In Frankreich ruhten die Hoffnungen auf den Lebrun-Brüdern. Sowohl Alexis als auch Felix Lebrun starteten gut in das Turnier und trafen im Achtelfinale auf zwei Spieler aus der vergangenen TTBL-Saison. Alexis Lebrun setzte sich mit 3:1 gegen den ehemaligen Saarbrücker Darko Jorgic durch. Sein Bruder Felix siegte mit 3:0 gegen Benedikt Duda und zog ebenfalls ins Viertelfinale ein. Dort war für beide Brüder Schluss: Alexis unterlag Tomokazu Harimoto mit 0:4, Felix verlor gegen Hiroto Shinozuka mit 2:4.

Harimoto-Geschwister führen starken japanischen Auftritt an

Besonders im Fokus des heimischen Publikums standen neben den Harimoto-Geschwistern auch Sora Matsushima und Hina Hayata. Hayata erreichte nach Siegen über Doo Hoi Kem und Yeh Yi-Tian das Viertelfinale, in dem sie Kuai Man mit 1:4 unterlag. Miwa Harimoto krönte ihr Heimturnier mit dem Titelgewinn. Im Finale setzte sie sich mit 4:2 gegen Chen Xingtong durch und sorgte damit gemeinsam mit ihrem Bruder für einen doppelten japanischen Triumph.

Mit Sora Matsushima kehrte der Sieger des United States Smash nach Japan zurück. Im Halbfinale traf Matsushima auf seinen Landsmann Tomokazu Harimoto – ein Duell, das bereits im Vorfeld für große Aufmerksamkeit sorgte. Harimoto ging mit 2:0 in Führung, ehe Matsushima die folgenden beiden Sätze gewann und zum 2:2 ausglich. Anschließend entschied Harimoto die Sätze fünf und sechs für sich und zog damit ins Finale ein. Dort setzte er sich gegen Oh Junsung durch und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Neben Harimoto und Matsushima überzeugte auch Hiroto Shinozuka. Mit seinem Halbfinaleinzug sorgte er dafür, dass gleich drei Japaner unter den letzten vier Spielern standen.

Dang Qiu verpasst das Halbfinale knapp

Benedikt Duda und Dang Qiu bildeten das deutsche Aufgebot in Yokohama. Duda setzte sich zunächst mit 3:2 gegen Shunsuke Togami durch, ehe sein Turnier im Achtelfinale gegen Felix Lebrun endete, dem er mit 0:3 unterlag. Für Dang Qiu endete das Turnier erst im Viertelfinale. Nach Siegen über An Jaehyun und seinen Teamkollegen Kanak Jha lieferte sich der Deutsche mit Oh Junsung ein enges Duell, das er mit 3:4 verlor. Qiu verpasste damit zwar den Einzug ins Halbfinale, zeigte gegen den späteren Finalisten aber seine stärkste Leistung des Turniers.

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