Do., 23. April 2026
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Drittes VF-Play-off seit 14 Uhr im Livestream – Update: Weil steht sensationell im Halbfinale!

Gestern konnte der ESV Weil durch seinen überraschenden 5:3-Sieg beim TSV Schwabhausen den Zähler wieder auf null stellen. Heute ab 14 Uhr entscheidet sich – erneut in der Schwabhausener Heinrich-Loder-Halle –, wer nach dem ttc berlin eastside, dem SV DJK Kolbermoor und dem TSV Langstadt als vierter Klub ins Meisterschafts-Halbfinale einzieht. Es könnte wieder einen Kampf auf Biegen und Brechen geben. Die Fans dürfen zwar nicht in der Halle sein, können dafür aber das Geschehen im kostenlosen Livestream des Gastgebers (beide Tische sind abrufbar) sowie am Liveticker verfolgen.

Update 15.00 Uhr: Es knistert wieder vor Spannung: 2:1 aktuell für Weil. Polina Trifonova schlägt zum dritten Mal seit Gründonnerstag Sabine Winter und das wieder hauchdünn (12:10 im 5. Satz). Mateja Jeger verliert erstmals in den Play-offs gegen Ievgeniia Sozoniuk (1:3), dafür schlägt Mercedesz Nagyvaradi eine völlig chancenlose Sophia Klee mit 3:0, gegen die sie gestern noch verloren hatte.

Update 15.35 Uhr: Zur Pause 3:1 für den ESV Weil. Die Serbin Izabela Lupulesku besiegt die heute von Schwabhausen anstelle der Ungarin Orsolya Feher als Nummer 4 aufgestellte weißrussische Abwehrspielerin Alina Nikitchanka mit 3:1.

Update 16.35 Uhr: Inzwischen 4:2-Führung für Weil, das ein Unentschieden damit bereits sicher hat. Zwar schafft Sabine Winter durch das erwartete 3:1 über Ievgeniia Sozoniuk den Anschluss zum 2:3, doch die heute wieder überragende Polina Trifonova schlägt auch diesmal Mateja Jeger – 3:2 heißt es am Ende für die ESV-Bulgarin, die zum Beginn des 5. Satzes mit 0:4 hinten liegt und dann 11 Punkte in Folge macht. Wenn Weil nun eines der beiden Matches im hinteren Paarkreuz (Nagyvaradi vs. Lupulesku, Nikitchanka vs. Klee) gewinnt, steht man im Halbfinale. Anderenfalls bei einem 4:4 zählen die Sätze (momentan 16:13 für Weil), falls nötig sogar die Bälle. Es ist unglaublich spannend, so spannend ist im Normalfall kein Endspiel um die Deutsche Meisterschaft!

Update 16.55 Uhr: Soeben ist es passiert: Der ESV Weil führt mit 5:2 und steht im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft 2020/21! Eine Riesenenttäuschung für den TSV Schwabhausen nach einer bis dahin so tollen Saison. Izabela Lupulesku erkämpft gegen Mercedesz Nagyvaradi ein 3:1 und sichert ihrem Team vorzeitig den Sieg. Das letzte Match zwischen Alina Nikitchanka und Sophia Klee (3:2) hat nur noch statistischen Wert. Endstand Schwabhausen-Weil 3:5.

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„Das wird sicher wieder eine enge Kiste werden“, ist Schwabhausens Abteilungschef Helmut Pfeil überzeugt. „Wir haben absolut keinen Druck und können locker aufspielen“, betont Weils Abteilungsleiterin Doris Spiess.

Sollte die heutige Begegnung mit einem Remis enden, wird nur diese zur Ermittlung des Halbfinalisten herangezogen, die beiden Aufeinandertreffen vom Donnerstag und Samstag zählen in diesem Fall nicht mehr. Die Sätze sowie bei Gleichstand Bälle vom Sonntag würden dann den Ausschlag geben. Doch vielleicht wird es klarer als gedacht, zu wessen Gunsten auch immer, und solche Rechenspiele erübrigen sich. Auf jeden Fall verspricht die dritte Auflage dieses Duells binnen vier Tagen ein hohes Maß an Spannung.

Hallenperspektive Heinrich-Loder-Halle Schwabhausen.

Livestream auf der Facebookseite des TSV Schwabhausen

Beitragsbild oben: Sabine Winter hat nun zweimal hintereinander gegen Weils Bulgarin Polina Trifonova verloren. Wird es ein drittes Mal geben oder kann Schwabhausens Leistungsträgerin heute das Ruder herumreißen?

Text & Foto Winter: Dr. Stephan Roscher

Hallenperspektive: TSV Schwabhausen

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