„Mit den TTF Titel gewinnen“ - Vier Fragen an Dmitrij Mazunov

Fünf Titel hat Dmitrij Mazunov als Aktiver mit den TTF Liebherr Ochsenhausen geholt. Nun ist der 47-Jährige Cheftrainer der TTF und möchte natürlich dort weitermachen, wo er als Spieler aufgehört hat. Wir haben uns mit dem früheren russischen Nationalspieler unterhalten.


Als Spieler haben Sie fünf Titel mit den TTF Liebherr Ochsenhausen errungen. Wollen Sie diesem Nimbus als „Titelsammler“ auch als Trainer gerecht werden?

„Natürlich möchte ich auch als Trainer mit den TTF Titel gewinnen und das muss auch unser Ziel sein. Wenn man als Spieler Titel gewonnen hat, dann möchte man das auch als Trainer tun. Ein Titelgewinn war immer das, wofür ich gespielt habe und das Feiern mit dem Verein und den Fans war immer etwas ganz Besonderes. Wenn man diese Gefühle einmal erlebt hat, dann möchte man das immer und immer wieder fühlen!“ 

Wie stark schätzen Sie die TTBL in der Saison 2018/19 ein?

„Die TTBL ist meiner Meinung nach um einige junge, interessante Spieler reicher geworden. Das macht die Teams interessanter und ich denke, gerade der Kampf um die Play-Offs wird sehr spannend. Als weitere noch unbekannte Komponente kommt dann das neu eingeführte Schlussdoppel hinzu. Es wird also eine sehr interessante und starke Tischtennis Bundesliga werden.“

Wer sind die Hauptkonkurrenten der TTF?

„Natürlich wird Düsseldorf auch in der kommenden Saison wieder ein ganz großer Konkurrent sein. Danach sehe ich dann mit Saarbrücken, Fulda und Bremen drei Teams auf Augenhöhe und mit Grünwettersbach und Mühlhausen zwei Teams, die für eine Überraschung gut sein können.“ 

Im Pokal-Achtelfinale geht es mit Fulda gleich gegen einen Mitfavoriten. Hätten Sie sich einen leichteren Pokal-Auftakt gewünscht und wie sehen Sie die Chancen der TTF, die ja wieder ins Final Four wollen?

„Der Pokal ist kein Wunschkonzert und die TTF haben in den vergangenen Jahren nicht unbedingt Losglück gehabt. Unsere Jungs haben zuletzt gezeigt, dass sie gut gegen Abwehr spielen können, und wir haben Fulda in den letzten drei Spielen geschlagen. Zudem kann ich mir vorstellen, dass in Fulda auch nicht unbedingt gejubelt wurde, als die Partie gelost wurde. Wir freuen uns auf ein tolles Achtelfinale zu Hause und wollen eine Runde weiter kommen.“

Interview & Fotos (2): Dr. Stephan Roscher 

Das komplette Interview mit elf Fragen findet man im neuen Saisonmagazin der TTF Liebherr Ochsenhausen, das Ende Juli erscheinen wird und über die Geschäftsstelle des Vereins bezogen werden kann.