Daniel Habesohn und Liu Jia in Österreich spitze

In der Bundesliga war Daniel Habesohn mit seinem Post SV Mühlhausen zuletzt nicht so erfolgreich – bei den klaren Niederlagen gegen Ochsenhausen und Düsseldorf ging auch der Österreicher leer aus –, in seinem Heimatland war er beim Top 12 dagegen nicht zu schlagen.

Der Nationalspieler der Alpenrepublik wurde beim Austria Top 12 in Wels seiner eindeutigen Favoritenrolle nach den Absagen von Stefan Fegerl, Robert Gardos und Chen Weixing vollauf gerecht und sicherte sich den Spitzenplatz beim zweitwichtigsten Turnier nach den Staatsmeisterschaften. Der 31-jährige TTBL-Spieler zog locker ins Finale ein, wo er Andreas Levenko beim 3:0 (11:5, 11:7, 12:10) kaum zur Entfaltung kommen ließ.

Der Damen-Titel ging an Liu Jia, die beim Bundesligisten Kolbermoor unter Vertrag steht, für ihren deutschen Klub jedoch noch kein Spiel bestritten hat. „Susi“ hatte im Endspiel beim 3:0 (11:5, 11:7, 11:6) gegen Karoline Mischek leichtes Spiel. Die Mitfavoritin Sofia Polcanova – im ITTF-Ranking als 20. inzwischen 18 Ränge vor Liu Jia geführt – hatte ihre Startzusage wegen einer Schulterzerrung zurückgezogen.

 

Text & Foto: Dr. Stephan Roscher