Youth Olympic Games: Europa geht leer aus, Bronze für Calderano

Vier Teilnehmer aus Europa hatten in den Einzelwettbewerben der 2014 Youth Olympic Games in Nanking die Viertelfinals erreicht - aller vier scheiterten und blieben ohne Medaille.

Bei den Jungen hatte sich der Bad Königshofener Kilian Ort (Foto) durch einen Sieben-Satz-Achtelfinalsieg über Diogo Chen (Portugal) in die Runde der besten Acht vorgekämpft. Dort konnte er erwartungsgemäß gegen den an vier gesetzten Yang Heng-Wei (Taiwan) nichts ausrichten und unterlag ohne Satzgewinn.

Der Pole Patryk Zatowka kam gegen Ochsenhausens Hugo Calderano dreimal zum Satzausgleich, zog jedoch im siebten Durchgang mit 6:11 den Kürzeren. Calderano konnte sich im Halbfinale nicht behaupten und zog gegen Japans junges Defensiv-Ass Yuto Muramatsu mit 1:4 den Kürzeren.

Allerdings sicherte sich der 18-jährige Brasilianer in den frühen Morgenstunden des Mittwochs die Bronzemedaille gegen Yang Heng-Wei (11:9, 11:8, 11:9, 9:11, 9:11, 12:10).

Das Endspiel bestreiten Muramatsu und Topfavorit Fan Zhendong, der einmal bisher Schwerstarbeit zu verrichten hatte, nämlich bei seinem 4:3-Viertelfinalsieg gegen Hung Ka Tak (Hongkong).

Bei den Mädchen waren es - aus europäischer Sicht - die Rumänin Adiana Diaconu und die Kroatin Lea Rakovac, die es ins Viertelfinale schafften. Doch dort unterlag Diaconu der an eins gesetzten Doo Hoi Kem (Hongkong) mit 1:4, während Rakovac - ebenfalls nach fünf Durchgängen - der 14-jährigen Japanerin Miyu Kato zum Sieg gratulieren musste.

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Youth Olympic Games: Kilian Ort im Achtelfinale, Yuan Wan ausgeschieden

Licht und Schatten aus deutscher Sicht im Tischtennis-Einzelturnier der 2014 Second Youth Olympic Games in Nanjing.

Kilian Ort kam am Montagmorgen eine Runde weiter, während Yuan Wan die Segel streichen musste. Der einzige TTBL-Spieler im Turnier, der an drei gesetzte Ochsenhausener Brasilianer Hugo Calderano (Foto), blieb in seiner Gruppe ungeschlagen und zog souverän ins Achtelfinale ein.

Der Bad Königshofener Zweitligaspieler Ort gewann sein letztes Gruppenspiel gegen den Belgier Martin Allegro mit 3:1. Am Vortag hatte der 18-Jährige erwartungsgemäß dem an zwei gesetzten Defensiv-Japaner Yuto Muramatsu zu einem klaren Sieg gratulieren müssen, seinerseits aber "Underdog" Johnson T'Anje aus dem zu den Kleinen Antillen gehörenden Inselstaat St. Kitts und Nevis deklassiert.

Die für die verletzte Chantal Mantz nachgerückte Yuan Wan, Neuzugang des Damen-Bundesligisten Bingen/Münster-Sarmsheim, enttäuschte indes. Nach ihrer gestrigen, haushohen Niederlage gegen die Rumänin Adina Diaconu und dem 3:1-Auftaktsieg über Yuliya Ryabova (Kasachstan) schien alles auf den zweiten Platz in Vorrundengruppe 7 hinzudeuten.

Doch dann die Enttäuschung in den frühen Morgenstunden des Montags: Die junge Deutsche, die schon am ersten Tag - laut Bundestrainer Schmittinger - "nicht gut fokussiert" war, zog im alles entscheidenden Match gegen Außenseiterin Maria Lorenzotti (Uruguay) in fünf Sätzen den Kürzeren und musste mit dem undankbaren dritten Rang Vorlieb nehmen.

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Youth Olympic Games: Auslosung zum Einzelturnier erfolgt

Einen Tag vor Beginn der 2014 Second Youth Olympic Games in der ostchinesischen Millionenstadt Nanjing/Nanking (17.-28. August) liegt die Auslosung für das Einzelturnier vor. Der DTTB hat zwei Eisen im Feuer, nämlich den 18-jährigen Bad Königshofener Zweitligaspieler Kilian Ort und die im letzten Moment nachgerückte Yuan Wan (Foto) vom Damen-Bundesligisten Bingen/Münster-Sarmsheim. Die 17-Jährige mit dem markanten Aufschlag war auf den letzten Drücker nachnominiert worden, nachdem sowohl Deutschlands Nummer eins im Mädchenbereich, Nina Mittelham (Bad Driburg), als auch Jugend-Europameisterin Chantal Mantz (Kolbermoor) krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt absagen mussten.

Die beiden DTTB-Nachwuchs-Asse peilen das Viertelfinale an, manche Experten rechnen indes eher damit, dass es "nur" bis ins Achtelfinale gehen könnte. Jedenfalls müssen sich beide gegen starke Konkurrenz behaupten.

Der hochgewachsene japanische Defensivkünstler Yuto Muramatsu ist Gruppenkopf in Orts Vorrundengruppe 2. Vor ihm hatte der Bad Königshofener schon vor seiner Abreise aus Deutschland großen Respekt bekundet. Immerhin ist Muramatsu, dem man trotz einer gewissen Verletzungsanfälligkeit eine große Zukunft im Herren-Tischtennis voraussagt, die aktuelle Nummer 42 der Welt (U21-WRL 5, U18-WRL 4), während Ort lediglich an Position 305 des ITTF-Rankings (U21-WRL 98, U18-WRL 25) geführt ist.

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"Die Herzen der Fans gewinnen" - Fünf Fragen an Manfred Gstettner

Zehn Tage vor dem 1. Spieltag der TTBL 2014/15 sprachen wir mit Manfred Gstettner, dem 78-jährigen Präsidenten und Macher des sechsmaligen Deutschen Meisters TTC Zugbrücke Grenzau

Gstettner ist Grenzaus "Mister Tischtennis", Visionär und Mann der Tat zugleich, ohne den es niemals Tischtennis auf höchstem Niveau in jenem verträumten Winkel des Westerwaldes gegeben hätte.

Wir wollten unter anderem wissen, was man besser machen kann als in der Vorsaison, welches Potenzial die weiter verjüngte Truppe besitzt und wie die finanziellen Rahmenbedingungen im Brexbachtal aussehen.

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Weltmeister kommen zu Euch: DONIC-Aktion zum 50-jährigen Jubiläum von Sport Schreiner

Sport Schreiner Tischtennis feiert 50. Geburtstag und bietet allen Vereinen eine tolle, einmalige Jubiläumsaktion an, die wir Euch auf TT-NEWS nicht vorenthalten wollen.

Euer Team, egal in welcher Klasse es spielt, sei es die 2. Bundesliga oder die 3. Kreisklasse, erhält die Chance gegen die Weltmeister von 1989 zu spielen, sofern Ihr etwas Glück habt. Die Tischtennis-Ikonen Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson, Mikael Appelgren und Steffen Fetzner - allesamt seit Urzeiten DONIC-Vertragsspieler - kommen in Eure Halle und lassen sich von Euch herausfordern. Drei von den genannten vier Ex-Weltmeistern, die - wie Ihr als Tischtennisfans wisst - allesamt noch begeisterndes Tischtennis spielen, kommen garantiert zu Euch - und das kostenlos. Sie tragen zunächst einen Mannschaftskampf gegen Euer Team aus und anschließend noch einen Schaukampf von hohem Unterhaltungswert.

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CHINA SUPER LEAGUE HERREN: Shandong Luneng holt den Titel

Timo Bolls chinesischer Klub Shandong Luneng darf den Sieg in der stärksten Liga der Welt feiern.

Nicht ganz unerwartet nach dem Halbfinal-Erfolg über den starken Mitfavoriten Bayi, konnten auch Dimitrij Ovtcharov und Jiangsu Super Cable den Triumphzug Shandongs nicht stoppen.

Aber es ging weitaus enger zu als es das glasklare Endergebnis von 3:0 vermuten lässt. Ovtcharov, der sich im Lauf der Runde zum Führungsspieler seiner Mannschaft gemausert hatte, die ohne Deutschlands Nummer eins nie und nimmer ins Finale vorgestoßen wäre, hatte es im Auftaktmatch gegen Zhang Jike auf dem Schläger, die Partie in eine andere Richtung zu lenken.

"Dima" agierte auf ganz hohem Niveau, konnte zweimal einen Satzrückstand wettmachen und führte im alles entscheidenden fünften Durchgang rasch mit 4:0. Doch es reichte nicht für den Europameister, obwohl Satz fünf in der Super League lediglich bis zum siebten Punkt gespielt wird. Im Anschluss verlor der Weltranglistenvierte nämlich sieben Ballwechsel in Serie.

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"Mit jungen Spielern habe ich viel Geduld" - Interview mit Ochsenhausens Cheftrainer Dubravko Skoric

Europas Rekordtrainer Dubravko Skoric, nicht weniger als fünfmal gewann der 53-jährige Kroate mit Charleroi die Champions League, stellte sich unseren Fragen.

Wir durften uns über interessante Antworten eines ausgewiesenen Tischtennis-Experten freuen, der nun in seine vierte Saison als Cheftrainer des oberschwäbischen Bundesligisten TTF Liebherr Ochsenhausen geht.

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CHINA SUPER LEAGUE HERREN: Zwei Deutsche im Super-League-Finale

Paukenschlag in den Play-off-Halbfinals der China Table Tennis Super League (CTTSL): Die Teams von Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll besiegten ihre teilweise höher eingeschätzten Gegner und stehen somit beide am kommenden Samstag im Endspiel der stärksten Liga der Welt, in dem sie sogar direkt aufeinander treffen könnten.

Auch ohne Boll, der seine Kollegen lautstark von der Bank aus anfeuerte, konnte sich Shandong Luneng mit 3:2 gegen den Pekinger Armeeklub Bayi durchsetzen. Dies war in erster Linie einem Zhang Jike in Galaform zu verdanken, der sich als echter Führungsspieler präsentierte und nicht nur Xu Chenhao, sondern auch den in der Weltrangliste zwei Plätze vor ihm notierten 17-jährigen Fan Zhendong als Verlierer vom Tisch schickte.

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CHINA SUPER LEAGUE HERREN: Ovtcharov und Boll in den Play-offs

18. und letzter Spieltag der China Table Tennis Super League (CTTSL) mit guten Nachrichten für die Fans von "Dima" Ovtcharov und Timo Boll.

Dass der Linkshänder aus dem Odenwald mit dem stark besetzten Team von Shandong Luneng, dem auch Olympiasieger Zhang Jike und der vierfache WM-Medaillengewinner Hao Shuai sowie Austrian-Open-Sieger Fang Bo angehören, in die Play-offs einziehen würde, war eigentlich erwartet worden.

Überraschend dagegen war, dass es der nominell schwächer besetzte Klub Jiangsu Super Cable mit Führungsspieler Ovtcharov schaffte, sich für die Endrunde zu qualifizieren (Platz 4, 12 Siege, 6 Niederlagen).

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COMMONWEALTH GAMES: Gold für Zhan, Bronze für Pitchford

Bei den Commonwealth Games 2014 im schottischen Glasgow hat sich Topfavorit Gao Ning nicht durchsetzen können. Gold ging an seinen Teamkollegen Zhan Jian, der Gao im Finale recht gut im Griff hatte (11:9, 11:2, 11:7, 6:11, 11:7). Der Weltranglisten-34. Zhan, der für Österreichs Meister SPG Walter Wels aufschlägt, war die Nummer zwei der Setzliste, Gao gemäß seiner Weltranglistenposition (12.) der Topgesetzte.

"Es war ein großartiges Erlebnis für uns alle", gab der Sieger später zu Protokoll. "Natürlich freue ich mich über meinen Sieg, die Nummer eins in Singapur ist und bleibt aber ohne Frage Gao." Der Unterlegene sah seinen Landsmann indes auf gleichem Level angekommen: "Zhan und ich spielen inzwischen auf einem Niveau. Klar, ich wollte Gold gewinnen, aber Silber ist ja auch nicht so schlecht, erst recht, wenn beide Medaillen an Singapur gehen."

Den dritten Platz in dem hochkarätig besetzten Feld sicherte sich der Engländer Liam Pitchford, der sich im kleinen Finale gegen Düsseldorfs Inder Kamal Sharath Achanta (WRL 44), vier Jahre zuvor in Delhi noch mit Bronze dekoriert, behauptete.

Ein schöner Erfolg für den 20-jährigen Bundesligaprofi der TTF Liebherr Ochsenhausen, der im Juli-Ranking der ITTF an Position 59 notiert ist. Der von den britischen Fans frenetisch gefeierte Pitchford siegte in sechs Durchgängen (11:6, 11:8, 4:11, 11:9, 6:11, 12:10) gegen den Gewinner der Commonwealth Games 2006 in Melbourne, den er wenige Tage zuvor bereits im Mannschafts-Halbfinale geschlagen hatte.

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COMMONWEALTH GAMES: Liam Pitchford mit Mixed-Sensation

Bei den Commonwealth Games 2014 im schottischen Glasgow gehen die Einzelwettbewerbe in die Endphase, einige Entscheidungen sind sogar bereits gefallen.

Am Freitag stand ausgerechnet beim sonst meist ungeliebten Mixed die Halle Kopf. Mit 2.500 begeisterten Fans im Rücken gelang dem englischen Gespann aus Ochsenhausens Liam Pitchford und der erst 15-jährigen Tin-Tin Ho eine Riesensensation.

Im Halbfinalmatch rangen die Underdogs die topgesetzten Zhan Jian/Feng Tianwei aus Singapur in fünf Sätzen nieder (12:10, 11:8, 11:13, 6:11, 1:5).

Zum Vergleich: Pitchford ist die aktuelle Nummer 59 der Welt, seine Mixed-Partnerin die Nummer 244, auf der Gegenseite standen die Weltranglistenvierte sowie der 34. des ITTF-Rankings.

Besonders beeindruckte, mit welch stoischer Ruhe Ho bei ihren ersten Commonwealth Spielen auftrat, die die gefährlichen Aufschläge der etwas fahrig wirkenden beiden Top-Asiaten so souverän retournierte als kämen sie von Hobbyspielern.

Die junge Britin mit asiatischen Wurzeln zeigte Begeisterung nach den großen Coup: "Das war so spannend und aufregend. Mir fehlen beinahe die Worte. Nach dem 2:0 für uns kamen unsere Gegner nochmal ran, doch im fünften Satz haben wir alles aus uns herausgeholt. Einfach toll, wie gut wir zusammen gespielt haben!"

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Nina Mittelham sagt Start bei den Youth Olympic Games ab

Die Youth Olympic Games vom 17. bis 28. August im chinesischen Nanjing sind das frühe Saison-Highlight für viele ambitionierte Nachwuchs-Asse. Dies galt natürlich auch für Nina Mittelham, Mädchen-Europameisterin 2013 und Jugend-EM-Zweite 2014.

Doch der Traum ist geplatzt, die 17-Jährige, die als größtes deutsches Talent im weiblichen Bereich gilt, sagte ihren Start nach Rücksprache mit Sportdirektor Schimmelpfennig und dem DTTB-Trainerteam aus gesundheitlichen Gründen ab.

Verletzungen und Erkrankungen machen der aggressiven Angriffsspielerin schon in jungen Jahren immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Die B-Kader-Spielerin, die gerade mit dem TuS Bad Driburg in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist, hat eine mehrmonatige Leidenszeit hinter sich mit diversen Verletzungen (Ellbogen, Rücken, Knie) und Krankheiten (u.a. Pfeiffersches Drüsenfieber).

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COMMONWEALTH GAMES: Auch Singapurs Herren gewinnen Gold

Zweite Goldmedaille für die Auswahl Singapurs bei den Commonwealth Games 2014 im schottischen Glasgow. Zunächst hatte das hochfavorisierte Damen-Team im Finale Malysia beim 3:0 keine Chance gelassen, dann waren die Herren des Tischtennis-Giganten aus Fernost an der Reihe.

Gao Ning und Kollegen besiegten im Endspiel die englische Nationalmannschaft um ihren Leader Liam Pitchford (Ochsenhausen). Platz drei sicherte sich überraschend die Auswahl Nigerias, die im "kleinen Finale" das indische Team mit Spitzenspieler Kamal Sharath Achanta (Düsseldorf) besiegte.

Mit 3:1 setzten sich Singapurs Herren, die bereits vor vier Jahren in Delhi ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatten, gegen England durch. Im Auftaktmatch behauptete sich Zhan Jian (SPG Wels/Österreich) in fünf Sätzen gegen den Ex-Bremer Paul Drinkhall. Liam Pitchford (Juli-WRL 59), der im Halbfinale beim 3:1 über Indien Achanta und Desai geschlagen hatte, musste anschließend Gao Nings Überlegenheit anerkennen - der Weltranglistenzwölfte aus Singapur gewann ohne Satzverlust. Zwar hielt das Doppel Andrew Baggaley/Paul Drinkhall (3:1 gegen Li Hu/Gao Ning) England im Spiel, doch dann waren wieder die Ostasiaten an der Reihe. Zhan Jian hatte mit dem Ex-Plüderhausener Andrew Baggaley nur wenig Mühe (11:4, 11:8, 11:9) und sicherte seinem Team die Titelverteidigung.

Im Spiel um Platz drei überzeugte Afrika-Champion Nigeria gegen die höher eingeschätzten Inder.

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TTBL: Kleine Saisonvorschau 2014/15

Zehn teilweise hochkarätig besetzte Erstligisten - darunter mit Düsseldorf und Fulda-Maberzell zwei absolute Topklubs - sorgen dafür, dass auch die Saison 2014/15 äußerst interessant zu werden verspricht. Auch wenn Tischtennis-Ikonen wie Chuang Chih-Yuan und Ryu Seung Min die Liga verlassen haben, dürfte das Niveau hoch bleiben. Neue Gesichter wie Panagiotis Gionis, Gustavo Tsuboi oder Hugo Calderano wollen für Furore sorgen.

Der erste Spieltag steht bereits in knapp vier Wochen an, den Auftakt bildet die Partie zwischen dem Boll-Team und dem Play-off-Halbfinalisten der Vorsaison aus Frickenhausen am 23. August.

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Qianhong Gotsch mischt auch die Kommunalpolitik auf

Dass sie am Tisch Außergewöhnliches leistet, weiß jeder, der sich mit dem Tischtennissport auskennt. Ex-DTTB-Nationalspielerin Qianhong Gotsch verkörpert auch im stolzen Alter von 46 Jahren als Mutter von zwei Kindern in der Bundesliga weiterhin eine Klasse für sich.

2013/14 wurde sie einmal mehr beste Spielerin des Oberhauses mit einer 21:5-Bilanz und war damit erfolgreicher als Shan Xiaona (Berlin), die immerhin von April bis Juni unter den TOP 20 der Welt stand. Überhaupt sind ihre größten Rivalinnen, die sie erneut auf die Plätze verwies, durch die Bank aktuelle Nationalspielerinnen und höchstens halb so alt wie die große "alte" Dame des deutschen Damen-Tischtennis.

"Hongi" geht nun in ihre 19. Saison für die SV Böblingen, davon die 15. in der ersten Liga. Dort verbuchte die Defensivkünstlerin, die, wenn es erforderlich ist, auch beherzt angreifen kann, bisher eine Erfolgsquote von mehr als 85 Prozent. Ein Ende ihrer sportlichen Laufbahn ist nicht abzusehen - zeitlich überfordert fühlt sie sich auch nicht, sonst hätte sie nicht vor Kurzem eine neue Stufe auf der "Karriereleiter" erklommen.

Gotsch trat unlängst im Gemeinderatswahlkampf des 11.600-Einwohner-Städtchens Gärtringen im Landkreis Böblingen auf der CDU-Liste an und wurde mit 1.550 Stimmen gewählt.

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TTBL: Ex-Borussia-Star Süß auf dem Papier Oberliga-Spieler

Die TTBL-Geschäftsleitung in Fulda hat rund vier Wochen vor dem 1. Spieltag (23./24. August) die offiziellen Mannschaftsmeldungen für die Saison 2014/15 veröffentlicht.

Überraschungen gibt es kaum, allenfalls vielleicht, dass sich der von Rekordmeister Düsseldorf gekommene zweimalige Vize-Europameister Patrick Baum beim Meisterschaftsfinalisten Fulda-Maberzell zunächst an Position drei hinter den letzte Saison so erfolgreichen Wang Xi und Ruwen Filus einreihen muss.

Dass diverse Tageszeitungen aus dem Westen den Umstand, dass Düsseldorfs Ex-Star Christian Süß in Fulda lediglich als Nummer eins der Oberliga-Mannschaft gemeldet ist, zur Sensation stilisieren, spricht allenfalls für das Sommerloch sowie die Ahnungslosigkeit mancher Sportjournalisten in Sachen Tischtennis.

Dass Süß aufgrund seiner verletzungsbedingt mangelnden Spielpraxis und nur weniger Einsätze 2013/14 erst einmal nur die Nummer vier beim ambitionierten Rhön-Klub sein kann, liegt klar auf der Hand.

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TTBL: Neuzugang Jonathan Groth in Grenzau eingetroffen

Jonathan Groth, 21-jähriger Neuzugang des Zugbrücken-Klubs, ist gestern in Grenzau eingetroffen, wo er künftig leben und trainieren wird.

Der Linkshänder aus Dänenark, der 2012 und 2013 Einzelmeister seines Landes war und bei der EM 2010 die Silbermedaille im Doppel errang, brennt auf seine neue Aufgabe beim Traditionsverein aus dem Westerwald.

Zusammen mit Andrej Gacina, Masaki Yoshida und Spielertrainer Tomas Pavelka möchte der 1,82 Meter große, technisch versierte Angriffsspieler etwas reißen und freut sich auf die neue Saison.

Auch international möchte er wieder angreifen und so schnell wie möglich unter die TOP 100 der Welt vorstoßen - gegenwärtig ist er im ITTF-Ranking etwas zurückgefallen und steht nur auf Platz 141, während er im März noch als Nummer 110 der Welt notiert war.

Zuletzt schlug er für Grenzaus Ligakonkurrenten TTC Hagen auf, im Jahr zuvor hatte er für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in der TTBL gespielt.

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TTBL: Hugo Calderano will es besser machen als Brasiliens Fußballer

Ein neues, exotisches Gesicht in der TTBL. Hugo Calderano freut sich auf die Liga und seinen Verein TTF Liebherr Ochsenhausen. Diesen konnte er bereits ausgiebig kennenlernen, etwa bei mehrmonatigen Lehrgängen des brasilianischen Nationalteams in der oberschwäbischen Tischtennis-Stadt und als häufiger Gast im dortigen Liebherr Masters College. Und die Ochsenhausener Verantwortlichen hatten die Gelegenheit, sich von Calderanos Talent und seiner charakterlichen Eignung zu überzeugen, künftig dem jüngsten Team der TTBL anzugehören. Der gerade 18 gewordene, 1,81 Meter große Südamerikaner, der 2013 im Alter von 16 in seinem Heimatland jüngster Sieger eines Senioren-Turniers der ITTF World Tour war, hat einiges vor und setzt auf eine große Tischtenniskarriere, die man ihm auch in Ochsenhausen prophezeit. Wir führten ein Kurzinterview mit Brasiliens größtem Hoffnungsträger für Olympia 2016 in Rio, der in der Juli-Weltrangliste auf Platz 67 notiert ist.

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INTERVIEW: Heiko Wirkner und HANNO - von Spielern für Spieler!

HANNO Tischtennis - Heiko Wirkner im Gespräch mit TT-NEWS - HANNO table tennis

Vor kurzem hat sich die Marke HANNO mit einem Paukenschlag auf dem Materialmarkt zurück gemeldet.

Das deutsche Traditionsunternehmen war früher vor allem für seine Tischtennisbälle, Beläge wie HANNO Hawk, Eagle oder Falcon bekannt und darüber hinaus für einige Hölzer, die sich heutzutage immer noch bei Sammlern großer Beliebtheit erfreuen.

HANNO ist nun wieder da und sorgt direkt mit einem im Schleuderverfahren hergestellten Plastikball für Gesprächsstoff, nicht nur aufgrund guter Testergebnisse.

TT-NEWS hat sich mit dem ehemaligen Profispieler Heiko Wirkner, einem der Gesellschafter von HANNO, zum Interview getroffen.

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JUGEND-EM 2014: Chantal Mantz holt Gold

Die 57. Jugend-Europameisterschaften im italienischen Riva del Garda, die nicht in allen Bereichen optimal für Deutschland gelaufen waren, endeten immerhin mit einem tollen Erfolg für den DTTB. Bei den Mädchen glückte die Titelverteidigung.

Allerdings ging die Goldmedaille diesmal nicht an die Gewinnerin von 2013, Nina Mittelham vom TTBL-Aufsteiger Bad Driburg. Chantal Mantz, die zwar bereits für Kolbermoor im Oberhaus spielt, dennoch aber als Außenseiterin ins Endspiel ging, brachte das Kunststück fertig, dort ihre hoch gehandelte Nationalmannschafts-Kollegin mit 10:12, 13:11, 11:6, 11:9 und 11:9 zu besiegen.

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