TTBL: Erster Rückrundensieg für Grenzau

Nach dem „Tiefpunkt“ (Manfred Gstettner) am vergangenen Mittwoch gegen Schlusslicht Frickenhausen (2:3), zeigte sich der TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntagnachmittag beim Tabellensiebten TTC Schwalbe Bergneustadt wieder von seiner besten Seite und konnte sich eindrucksvoll rehabilitieren. Man hatte sich die Worte des Präsidenten zu Herzen genommen und bestätigte ihn gleichermaßen – Gstettner hatte nach dem Heim-Debakel gegen die Schwaben zu Protokoll gegeben: „Nun kann es eigentlich nur besser werden. Ich bin überzeugt, dass wir uns in Bergneustadt anders präsentieren werden.“ Gesagt, getan! Dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung behaupteten sich die Schützlinge von Anton Stefko und Tomas Pavelka mit 3:1 beim starken Aufsteiger, der längst aller Abstiegssorgen ledig ist und sich – zumindest vor der Partie – sogar noch Chancen auf einen Play-off-Platz ausrechnen durfte.

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3. BUNDESLIGA HERREN NORD: Ober-Erlenbach erledigt Hausaufgaben souverän

Es bleibt spannend in der Siebener-Liga, was das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden letztjährigen Zweitligisten TTC Ober-Erlenbach und SV Brackwede um Meisterschaft und Aufstieg betrifft.

Die Hessen konnten beim bisherigen Tabellendritten Hertha BSC vorlegen und sich in überzeugender Manier mit einem 6:1 aus der Hauptstadt verabschieden. Dieser Gegner liegt ihnen – schon im Hinspiel hatte man beim 6:2 keine Zweifel aufkommen lassen.

In zwei Stunden und 40 Minuten gingen nur acht Sätze an die „alte Dame“, während die Hessen-Boy-Group das Heft jederzeit in der Hand hielt und sämtliche Einzel für sich verbuchen konnte.

Vor nur 37 Zuschauern rehabilitierte sich Thomas Keinath für die durchwachse Leistung vom Brackwede-Spiel mit Siegen über Deniz Aydin (3:0) und Sebastian Borchardt (3:1). Auch Youngster Dominik Scheja wusste im oberen Paarkreuz zu gefallen und besiegte Borchardt in fünf Sätzen. Und unten ließen Jens Schabacker (3:1 gegen Andy Römhild) und Julian Mohr (3:1 gegen Ali-Serdar Gözübüyük) nichts anbrennen. Das noch ungeschlagene TTCOE-Topdoppel Keinath/Schabacker hatte auch gegen Borchardt/Gözübüyük wenig Mühe, lediglich Scheja/Mohr mussten nach fünf Durchgängen den Berlinern Aydin/Römhild gratulieren.

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CHAMPIONS LEAGUE DAMEN: Berlins Traum geplatzt

Das war eine Nummer zu groß für den Titelverteidiger. Wie schon im Hinspiel eine Woche zuvor musste Bundesliga-Primus ttc berlin eastside auch im Halbfinal-Rückspiel gegen Fenerbahce Istanbul eine 1:3-Niederlage quittieren und ist damit ausgeschieden. Dieses Jahr gibt es folglich kein Triple, das Double – der Pokal ist schon gewonnen, die Meisterschaft kommt vermutlich hinzu – jedoch äußerst wahrscheinlich.

Auch in der Türkei gingen lediglich sechs Sätze an die Hauptstädterinnen, die vor allem an einer Spielerin scheiterten, der chinesischen Weltranglistensiebten Wu Yang (Archivfoto), der weltbesten Abwehrspielerin, die in Europas Königsklasse noch kein Match verloren hat. Wie schon eine Woche zuvor, blieben Georgina Pota und Shan Xiaona chancenlos gegen die Top-Chinesin.

Da Wu gleich zum Auftakt Pota die Grenzen aufgezeigt hatte, durfte die rumänische Linkshänderin Elizabeta Samara den Finaleinzug im zweiten Match des Tages besiegeln. Im Hinspiel hatte sie gegen die deutsche Einzelmeisterin Shan noch den Kürzeren gezogen, diesmal gelang ihr die Revanche in fünf engen Sätzen, wobei die Deutsche mit chinesischen Wurzeln Pech hatte, da sie nach einer 2:0-Satzführung dicht vor dem Sieg gestanden hatte.

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CHAMPIONS LEAGUE HERREN: Das Wunder von Düsseldorf

Die Chance für Borussia Düsseldorf, die Kohlen gegen Titelverteidiger Pontoise Cergy noch aus dem Feuer zu holen und ins Halbfinale der europäischen Königsklasse einzuziehen, waren vor dem Viertelfinal-Rückspiel am Freitagabend mit circa 20 Prozent beziffert worden. Doch am Ende eines begeisternden 190-Minuten-Fights auf Biegen und Brechen stand das Wunder von Düsseldorf.

Timo Boll, Panagiotis Gionis und Kamal Achanta gelang ein sensationeller 3:1-Triumph über die Topmannschaft aus Frankreich. Vor einer restlos begeisterten, großen Kulisse hatte das Trio in dem gleichermaßen hochklassigen, dramatischen und nervenaufreibenden Duell das 1:3 aus dem Hinspiel egalisiert und dabei einen Satz mehr gewonnen als Pontoise (17:16), der der Borussia den Einzug ins Halbfinale bescherte.

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ECL/BUNDESLIGA DAMEN: ttc berlin eastside pendelt zwischen den Kontinenten

Am kommenden Wochenende muss der ttc berlin eastside wieder einmal ein „Doppelpack“-Wochenende bewältigen. 

Zwischen dem Champions League Halbfinal-Rückspiel am Samstag in Istanbul (13:00 Uhr Ortszeit | 12:00 Uhr Berlin) und dem Bundesliga-Spiel gegen den Aufsteiger und Tabellen-Neunten TuS Bad Driburg liegen geographisch wie sportlich Welten.

 

Champions League Halbfinale

Fenerbahçe Istanbul - ttc berlin eastside

24. Januar 2015 - 12.00 Uhr (MEZ) | 13:00 Uhr Ortszeit

Hoffen auf ein Wunder 

Am Samstag, den 24.01., ab 12:00 Uhr müssen die Damen des ttc berlin eastside alles in die Waagschale werfen und ihre minimale Chance auf den Einzug ins Finale der Champions-League zu nutzen. Nach der 1:3 Niederlage vom vergangenen Wochenende vor großartiger heimischer Kulisse, muss nun in Istanbul mindestens ein 3:1 Sieg mit einem besseren Satzverhältnis von 10:6 Sätzen her.

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TTBL: Grenzauer Heim-Schlappe gegen Schlusslicht Frickenhausen

Das ging gründlich in die Hose: Der TTC Zugbrücke verpasste die Chance, zum Abschluss des 12. Bundesligaspieltags vor heimischer Kulisse seine Ambitionen auf einen Play-off-Platz zu untermauern und die Konkurrenz deutlich auf Distanz zu halten. Ausgerechnet gegen das mit 2:20 Punkten angereiste Schlusslicht TTC matec Frickenhausen kassierten Gacina & Co. vor knapp 300 Fans in der Zugbrückenhalle eine bittere 2:3-Niederlage.

Die Schwaben, die am Ende ihren zweiten Saisonsieg bejubeln konnten, spielten sehr gut und mental befreit, vielleicht auch, weil die Fronten nun geklärt sind und der Verein verkündet hat, kommende Saison aus finanziellen Gründen eine Liga tiefer anzutreten. Doch die Leistung des Favoriten war alles andere als überzeugend. Zwar war es ein annähernd vierstündiger, erbitterter Kampf um die beiden Punkte, insgesamt aber keine Leistung, wie man sie von einem Tabellenzweiten erwarten darf.

Der aus besonderem Anlass an Position eins aufgestellte Jonathan Groth machte den Auftakt gegen den quirligen Japaner Masataka Morizono. Seine 1:3-Niederlage – den zweiten Satz gewann er in der Verlängerung, den dritten verlor er mit 10:12 – kam nicht unerwartet, immerhin ist der Frickenhausener die aktuelle Nummer 34 der Welt.

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2. BUNDESLIGA DAMEN: TuS Uentrop will zweitklassig bleiben

Das Saisonziel des letztjährigen Nord-Siebten aus dem Stadtbezirk Hamms war von Anfang an der Klassenerhalt, möglichst auf einem gesicherten Mittelfeldplatz.

Auch aufgrund personeller Probleme – Frontfrau Alexandra Scheld musste verletzungsbedingt wichtige Matches abschenken – lief die erste Halbrunde alles andere als gut und man fand sich nach nur einem Sieg (6:4 in Neckarsulm) und einer Punkteteilung (in Kleve) zu den Festtagen auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Nun hat man neue Hoffnung geschöpft und besitzt eine reelle Chance, die der zweithöchsten deutschen Spielklasse zu bleiben.

Am ersten Rückrunden-Spieltag wurde man die rote Laterne los, da man überraschend in Saarbrücken doppelt punktete – 6:4 nach zwischenzeitlichem 2:4-Rückstand. Mit nun 5:13 Zählern sieht die Welt schon wieder freundlicher aus, zumal es ja – durch den Rückzug Baunatals – nur einen Absteiger geben wird.

Von Entwarnung kann aber noch längst nicht die Rede sein, es könnte bis zum letzten Spieltag unten ganz eng bleiben.

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TTBL: Grenzau will gegen Frickenhausen nichts anbrennen lassen

Der 12. Spieltag der TTBL ist noch nicht vorüber. Am Mittwochabend gibt es in Grenzau einen Nachschlag, wenn der TTC Zugbrücke Grenzau den TTC matec Frickenhausen empfängt (19 Uhr, Zugbrückenhalle).

Auf dem Papier ist es eine klare Sache, schließlich stehen sich eine Mannschaft aus der Spitzengruppe und das schon leicht abgeschlagene Schlusslicht gegenüber, das in der kommenden Saison aufgrund finanzieller Probleme ohnehin nur noch zweitklassig spielen wird.

Doch so einfach liegen die Dinge nicht, Grenzau braucht nach der grandiosen Vorrunde mit 16:2 Punkten nun endlich auch den ersten Rückrundensieg, um die Konkurrenten um die Play-off-Plätze – namentlich Fulda-Maberzell, Ochsenhausen, Saarbrücken und Bremen – weiter auf Distanz zu halten. 

Und die Truppe der Schwaben war oft mit ihren Gegnern auf Augenhöhe und ist vielfach nur an der Nervosität und Verkrampfung der jungen Spieler gescheitert. Es könnte durchaus sein, dass diese nun gelöst aufspielen, da die Fronten geklärt sind und man sich nicht mehr den Kopf über den Abstiegskampf zu zerbrechen braucht.

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TTBL: Aller guten Dinge sind drei: Ochsenhausen gewinnt Partner-Duell

Es war das erwartet schwere Spiel für den Tabellenvierten TTF Liebherr Ochsenhausen bei Kooperationspartner TTC Schwalbe Bergneustadt am 12. Spieltag der Tischtennis Bundesliga.

Nach 190 spannenden Minuten hatten sich die Oberschwaben in der Youngster-Aufstellung Pitchford-Gauzy-Calderano mit 3:2 behauptet, nicht zuletzt dank eines überragenden Simon Gauzy, der Steffen Mengel und Benedikt Duda keine Chance ließ.

Auch der 18-jährige Brasilianer Hugo Calderano steuerte einen Punkt bei (3:1 gegen Frane Kojic), während Liam Pitchford zweimal dem Gegner gratulieren musste und sowohl gegen Duda als auch gegen Mengel unterlag.

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CHAMPIONS LEAGUE DAMEN: Berlins Titelverteidigung in weiter Ferne

Nach der 1:3-Niederlage der Berliner Damen im Halbfinalhinspiel der europäischen Königsklasse gestern Abend gegen den Topfavoriten Fenerbahce Istanbul ist die Titelverteidigung des Hauptstadtklubs in weite Ferne gerückt. Der nationale Pokal wurde bereits eingetütet, die deutsche Mannschaftsmeisterschaft ist so gut wie sicher, das erneute „Triple“ jedoch scheint kaum mehr möglich zu sein.

Vor 300 Zuschauern in der Frauensporthalle im Freizeit-Forum Marzahn hatte der Gastgeber das „vorgezogene Finale“ erfolgreich begonnen – die Weltranglisten-21. Shan Xiaona hatte die Rumänin Elizabeta Samara (WR 19) bis auf den dritten Satz gut im Griff.

Doch dann schlug die einmal mehr überragende Weltklasse-Chinesin im Gäste-Dress, die Weltranglistensiebte Wu Yang, zum ersten Mal zu. Georgina Pota (WRL 14) blieb nur der erste Satz, mehr war nicht drin.

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CHAMPIONS LEAGUE HERREN: Orenburg, Niederösterreich, Pontoise und Chartres obenauf

Die Viertelfinal-Hinspiele in Europas Herren-Königsklasse liegen hinter uns und es sieht nicht gut aus für die beiden Teilnehmer aus der TTBL.

Während die Düsseldorfer Borussia wenigstens noch davon träumen darf, in sechs Tagen vor heimischer Kulisse das 1:3 (6:11 Sätze) vom Donnerstag bei Titelverteidiger Pontoise Cergy auszubügeln, ist das Kapitel ECL für den 1. FC Saarbrücken TT für diese Saison, bei nüchterner Betrachtung, beendet. Das 0:3 zu Hause gegen Titelmitfavorit Fakel Gazproma Orenburg ist im Rückspiel nicht wettzumachen. Jeder 1.FCS-Akteur gewann vor 600 Fans zwar den ersten Satz, musste sich am Ende jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Das ging Bojan Tokic gegen Vladimir Samsonov ebenso wie Tiago Apolonia gegen Dimitrij Ovtcharov und Adrien Mattenet gegen Alexey Smirnov.

Gute Karten auf den Halbfinaleinzug hat Weinviertel (vormals SVS) Niederösterreich. Defensiv-Chinese Hou Yingchao mit Siegen über Pawel Fertikowski und Oh Sang Eun sowie Stefan Fegerl (3:2 gegen Daniel Gorak) punkteten beim 3:1 beim polnischen Champion Bogoria Grodzisk, für den lediglich zum Auftakt Oh (3:0 gegen Daniel Habesohn) erfolgreich war. Allerdings darf man die Polen bei 6:9 Sätzen noch nicht völlig abschreiben.

Titelmitfavorit UMMC musste in Chartres – ebenfalls einer der heißen Kandidaten für den ECL-Sieg – auf Jun Mizutani verzichten und unterlag mit 1:3 (9:9 Sätze!). Dabei hatte Grigorij Vlasov zum Auftakt überraschend Robert Gardos besiegt. Doch die Franzosen drehten das Match mit einer Serie knapper Fünfsatz-Erfolge (Pär Gerell gegen Alexander Shibaev, Gao Ning gegen Joao Monteiro und Gardos gegen Shibaev).

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CHAMPIONS LEAGUE HERREN: Erste Saisonniederlage für Boll & Co.

Borussia Düsseldorf, Rekordmeister und unangefochtener Spitzenreiter der TTBL, hat am Donnerstagabend – nach 20 siegreichen Partien in Liga, Pokal und ECL – die erste Saisonniederlage kassiert. Und das in einem ganz, ganz wichtigen Spiel. Das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Titelverteidiger AS Pontoise Cergy (Frankreich) ging mit 1:3 verloren. Den einzigen Punkt holte Kamal Achanta.

Damit ist die Chance für das Erreichen des Semifinals zunächst gesunken. Das entscheidende Rückspiel findet in acht Tagen (Freitag, 23.1.2015, 19:00 Uhr) im Düsseldorfer ARAG CenterCourt statt.

Das Duell beim französischen Titelverteidiger begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags von Paris. Als erster Düsseldorfer ging danach Panagiotis Gionis in die Box. Gegen Mannschafts-Europameister Marcos Freitas konnte der Grieche zwei Sätze lang auf Augenhöhe mithalten, bevor der Portugiese mit immer mehr Selbstvertrauen agierte und sich auf die Defensiv-Spielweise seines Gegners eingestellt hatte. Die Sätze drei und vier gingen dann deutlich an den Führungsspieler der Franzosen.

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Liebherr TTBL-Finale am 24. Mai in Frankfurt

Es ist der Höhepunkt der Saison: Im Liebherr TTBL-Finale wird am 24. Mai 2015 der Deutsche Meister in der Frankfurter Fraport Arena gekrönt. In nur einem Spiel fällt die Entscheidung über Triumph oder Tränen einer ganzen Saison. Der Karten-Vorverkauf für das TTBL-Finale beginnt bereits im Februar.

Am 24. Mai 2015 steigt in Frankfurt das Finale der Tischtennis-Bundesliga. In nur einem Spiel kann für eine Mannschaft die gesamte Saison zu einem sportlich herausragenden Triumph werden – oder aber zu einer der wohl bittersten Niederlagen. Nur wer an diesem Tag alles abrufen kann, wird sich am Ende als Deutscher Meister 2014/15 feiern lassen können.

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TTBL: Frickenhausen in der nächsten Saison zweitklassig

In der letzten Saison umjubelter Dritter der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, „in der Saison 2015/2016 definitiv in der Zweiten Liga am Start“ (Manager Jürgen „Max“ Veith): 

Der TTC matec Frickenhausen, aktuelles Schlusslicht der TTBL, zieht die Konsequenzen aus einer misslichen finanziellen Lage und wird – zumindest in der nächsten Runde – nicht mehr der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) angehören. Dies beschloss das Präsidium des zweimaligen Deutschen Meisters (2006, 2007), DTTB-Pokalsiegers (2005) und ETTU-Pokalsiegers (2006) aus dem Neuffener Tal bei seiner letzten Sitzung. Bekannt gegegen hat es der Verein am Mittwochmorgen.

„Wir müssen der Situation Rechnung tragen, dass wir jetzt Sponsoren verloren haben beziehungsweise nach der laufenden Saison verlieren“, erläutert der Manager.

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2. BUNDESLIGA DAMEN: Hövelhof spielt in eigener Liga

Dass der Ligaprimus TTV Hövelhof heißt, war allgemein erwartet worden, dass die Damen aus dem Kreis Paderborn freilich die 2. Damen-Bundsliga derart dominieren würden, war nicht unbedingt abzusehen.

Sechsmal 6:0, zweimal 6:1 und nun zum Rückrundenauftakt „nur“ ein 6:3 gegen den Tabellenzweiten Wendelstein – die Dominanz des TTV ist erdrückend.

Die Spielerinnen aus Hövelhof sind in den Einzeln fast komplett ungeschlagen – lediglich Defensivkünstlerin Wang Aimei musste nun Wendelsteins Polina Trifonova gratulieren. Ansonsten gingen nur vier Doppel an die Gegner.

Sie spielen gewissermaßen in einer eigenen Liga und wären im Oberhaus passender untergebracht. Und dorthin wird der Weg auch führen.

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2. BUNDESLIGA HERREN: Grünwettersbach übernimmt die Führung

Es bleibt richtig spannend im Unterhaus des deutschen Mannschaftstischtennis. Gerade im Kampf um die Spitze ist Millimeterarbeit angesagt, Nuancen entscheiden.

Die ersten fünf Teams sind durch die Ergebnisse des letzten Wochenendes noch enger zusammengerückt. Den Tabellenführer trennt ein einziger Punkt vom Fünften.

Durch die Eingleisigkeit hat die Liga enorm an Ausgeglichenheit zugelegt. Fällt einer nur minimal ab, wie der 1. FC Köln, gerät er rasch bedenklich ins Hintertreffen.

Durch die 4:6-Niederlage von Herbstmeister Jülich in Frickenhausen und den Grünwettersbacher 6:3-Sieg gegen den TTC Ruhrstadt Herne eroberte der ASV die Spitzenposition zurück, punktgleich mit den Passauer Fortunen, die die abstiegsbedrohten Weinheimer mit 6:2 besiegten (beide 14:6).

Es folgen mit jeweils 13:7 Punkten Jülich, Borussia Dortmund, klarer 6:1-Sieger im Derby gegen die Kölner „Geißböcke“, und Frickenhausen II.

Nachfolgend ein Bericht zur Partie in Grünwettersbach.

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3. BUNDESLIGA HERREN NORD: Wahnsinns-Spitzenspiel in Ober-Erlenbach

Der 10. Januar 2015 war ein denkwürdiger Tag in der noch jungen Geschichte der 3. Herren-Bundesliga. Vor einer Wahnsinnskulisse – fast 500 Zuschauer waren gekommen –  trennten sich in der Nordstaffel die beiden Topteams TTC Ober-Erlenbach und SV Brackwede nach prickelnden 203 Minuten mit einem leistungsgerechten Remis.

Der Gast aus Ostwestfalen, ebenso wie die Hessen letzte Saison noch zweitklassig, hatte im vorderen Paarkreuz Vorteile – Lei Yang besiegte einen nicht in Topform agierenden Thomas Keinath sowie Dominik Scheja klar, Frantisek Placek dominierte ebenfalls gegen Scheja und wehrte gegen Keinath zwei Matchbälle ab, um sich hauchdünn im Entscheidungssatz zu behaupten.

Doch das machten die Bad Homburger Vorstädter im unteren Paarkreuz wett, die dort ihrerseits ein 4:0 verbuchten.

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WORLD TEAM CUP IN DUBAI: Endstation Viertelfinale

China zieht souverän seine Kreise und steht mit seinen beiden Vertretungen erwartungsgemäß im Halbfinale, aber für die Nationalmannschaften des Deutschen Tischtennis-Bundes ist der mit 270.000 Dollar dotierte World Team Cup 2015 in Dubai vorzeitig ohne Medaille beendet.

Nach dem 1:3 der DTTB-Damen am Nachmittag gegen Nordkorea unterlagen am Abend auch die hinter China an Position zwei gesetzten Herren in der Runde der besten Acht. Der WM-Zweite musste Österreich zu einem überraschend klaren 3:0-Erfolg gratulieren.

Im Halbfinale am Samstag stehen sich China und Taiwan sowie Österreich und Europameister Portugal gegenüber, der das Youngster-Team des WM-Zweiten Japan in einem regelrechten Tischtennis-Krimi mit 3:2 aus dem Turnier beförderte.

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WORLD TEAM CUP IN DUBAI: DTTB-Herren nach 3:0 über Brasilien im Viertelfinale

Ein klares 3:0 über Brasilien bescherte Deutschlands Herren, die mit Bastian Steger, Steffen Mengel, Ruwen Filus und Ricardo Walther angereist sind, beim mit 270.000 Dollar dotierten World Team Cup in Dubai ungeschlagen den Vorrundensieg in der Gruppe C.

Auf den WM-Zweiten, der am Vormittag bereits mühelos Australien besiegt hatte, wartet nun am Freitag um 16.30 Uhr deutscher Zeit im Viertelfinale voraussichtlich Österreich, Taiwan oder Portugal, die Entscheidung darüber fällt aber erst morgen.

Für Deutschlands Damen, die zum Auftakt dem WM-Dritten Singapur knapp mit 2:3 unterlagen, ist der morgige Einzug in das Viertelfinale gegen den als krassen Außenseiter angetretenen Gastgeber, die Vereinigte Arabische Emirate, eine reine Formsache.

Gegen die favorisierte Auswahl Singapurs konnte lediglich Defensivkünstlerin Irene Ivancan (3:1 gegen Li Isabelle Siyun) ein Einzel für Deutschland gewinnen. Zudem setzte sich Ivancan im Doppel an der Seite von Sabine Winter in drei Sätzen gegen Siyun/Yu Mengyu durch. Gegen Singapurs Topstars Feng Tianwei und Yu Mengyu blieben Ivancan, Winter und Kristin Silbereisen in ihren Einzeln jedoch ohne jede Chance.

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TTBL: Danny Heister verlängert Vertrag in Düsseldorf

Borussia Düsseldorfs Chefcoach Danny Heister bleibt beim frischgebackenen Pokalsieger: Beide Seiten verständigten sich frühzeitig auf einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2016.

Der 43-Jährige geht somit im Sommer in die sechste Saison als Trainer mit Borussia Düsseldorf und in seine Zehnte insgesamt - Heister trug bereits als Spieler das Trikot des Rekordmeisters von 2003 bis 2007.

Der ehemalige Weltranglisten-16., der an drei Olympischen Spielen teilnahm, übernahm 2010 das Amt des Cheftrainers der Landeshauptstädter. In dieser Zeit führte er den Klub zum Gewinn der Champions League, des ETTU-Cups, drei Deutschen Meisterschaften und vier Pokalsiegen, den bisher letzten gerade erst kurz vor Weihnachten.

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