LIEBHERR POKAL-FINALE: Business as Usual: Düsseldorf holt den Cup

Groß war die Hoffnung bei Lokalmatador TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, im dritten Versuch endlich den begehrten Cup in die „TTBL-Hauptstadt“ zu holen – schon in den letzten beiden Turnieren in Stuttgart stand man jeweils im Finale gegen die Düsseldorfer und zog jedes Mal den Kürzeren. Und diesmal schienen die Zeichen besonders günstig, da sich Borussia-Star Timo Boll vor drei Tagen einen veritablen Hexenschuss zugezogen hatte.

Doch es half alles nichts, der Herausforderer spielte zwar gut mit und hielt vor 2.800 Fans drei Stunden mit Herzblut und Können dagegen, doch Boll machte den Unterschied, assistiert von Kamal Sharath Achanta, der den entscheidenden Punkt zum Düsseldorfer 3:2 gegen einen etwas nervös wirkenden, aber körperlich auch platten Ruwen Filus beisteuerte.

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LIEBHERR POKAL-FINALE: Fulda und Düsseldorf im Endspiel

Beim Liebherr Pokal-Finale in der Fuldaer Esperantohalle kommt es zum von vielen erhofften „Finale der Giganten“ Borussia Düsseldorf vs. TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Während der Titelverteiger trotz eines lädierten Timo Bolls förmlich ins Finale spazierte – Gegner Bremen blieb beim 0:3 weit von einem Erfolg entfernt –, war das zweite Halbfinale zwischen „Platzhirsch“ Fulda-Maberzell und ETTU-Cup-Sieger Saarbrücken vor circa 2.800 begeisterten Zuschauern ein echter Thriller. Drei Stunden und 50 Minuten kämpften beide Teams bis zum Umfallen, bis sich die Osthessen knapp mit 3:2 durchsetzten.

Zum Auftakt unterlag der Weltranglisten-18. Tiago Apolonia einem bärenstarken Ruwen Filus. Da Wang Xi gegen Adrien Mattenet in fünf Sätzen nachlegen konnte, schien alles auf einen klaren Erfolg der Maberzeller hinzudeuten. Doch die Saarländer kämpften sich zurück. Bojan Tokic schlug Christian Süß mit 3:1 und Apolonia gewann den Fünfsatz-Krimi gegen Wang. Abwehr-Ass Filus blieb es vorbehalten, gegen einen durchaus nicht schwachen Mattenet, der allerdings seine Chancen nicht nutzen konnte und die Bigpoints meist seinem Gegner überließ, den Sack zuzumachen.

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LIEBHERR POKAL-FINALE: Fulda gewinnt Thriller gegen Ochsenhausen - Saarbrücken im ICE-Tempo

Beim Liebherr Pokal-Finale in der Fuldaer Esperantohalle kam es am Samstagabend – ebenso wie im ersten Durchgang drei Stunden zuvor – zu einem einseitigen Viertelfinal-Mach und einem richtig spannenden Duell zweier gleichwertiger Teams. Keine Chance hatte Zweitliga-Spitzenreiter TTC indeland Jülich gegen den Play-off-Anwärter 1. FC Saarbrücken TT.

Der Vizemeister und Vizepokalsieger der Vorsaison TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell hatte indes erst nach dreistündigem Kampf gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen knapp die Nase vorne, nicht zuletzt aufgrund eines wieder erstarkten Wang Xi, der Kirill Skachkov und Liam Pitchford besiegte. Zudem punktete vor 1.800 Zuschauern Wangs Defensiv-Kollege Ruwen Filus (3:0 gegen Skachkov) für die Osthessen.

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LIEBHERR POKAL-FINALE: Werder und Düsseldorf im Halbfinale

Wie erwartet gab sich beim Liebherr Pokal-Finale in der Fuldaer Esperantohalle Rekordmeister Borussia Düsseldorf keine Blöße gegen den Post SV Mühlhausen und siegte in rund 100 Minuten mit 3:0. Die Thüringer spielten vor 1.800 Zuschauern recht ordentlich mit, mehr als zwei Satzgewinne, die Bohumil Vozicky (gegen Timo Boll) und Michal Bardon (gegen Kamal Sharath Achanta) gelangen, waren aus Sicht des "Underdogs" jedoch nicht zu bejubeln. Panagiotis Gionis besiegte Lars Hielscher mit 11:7, 12:10, 11:8.

Wesentlich enger ging es beim Duell zwischen dem SV Werder Bremen und dem TTC Zugbrücke Grenzau zu. Dank eines Bastian Steger in Galaform, der Jonathan Groth und im Spitzeneinzel Andrej Gacina besiegte, setzten sich die Norddeutschen in knapp drei Stunden mit 3:1 durch. Eminent wichtig aus Sicht der Bremer war auch der Fünfsatz-Erfolg von Bremens Nummer drei, Hunor Szöcs (Foto), über Grenzaus Ersatzmann, den Ecuadorianer Alberto Mino. Beim SV Werder fehlte Adrian Crisan verletzungsbedingt, bei den Westerwäldern Masaki Yoshida, der gerade in seinem Heimatland Japan weilt.

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LIEBHERR POKAL-FINALE: Es ist angerichtet

In einer halben Stunde fällt der Startschuss zum großen Liebherr Pokal-Finale in der Esperantohalle in Fulda. 

Die Teams sind alle seit Langem da, auch die, deren Viertelfinal-Partien erst um 17 Uhr beginnen. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Stars mit von der Partie. Bei Bremen fehlt Adrian Crisan verletzungsbedingt, bei Gegner Grenzau Masaki Yoshida, der international im Einsatz für Japan ist. Der Ecuadorianer Alberto Mino wird ihn vertreten. Patrick Franziska ist dabei und wird seine Düsseldorfer Borussia anfeuern. Für einen Einsatz ist es allerdings noch zu früh, der dürfte – wie er selbst sagt – ab Mitte Januar realistisch sein. 

Düsseldorf geht als haushoher Favorit um 14:30 Uhr gegen den Post SV Mühlhausen in die Box, am Nebentisch rechnet man mit einer engeren Auseinandersetzung zwischen Grenzau und Bremen.

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PARA-TT: Holger Nikelis und Volker Ziegler für ITTF Star Awards nominiert

Am 7. Januar werden in Dubai zum zweiten Mal die Star Awards des Internationalen Tischtennis-Verbands ITTF vergeben. Im Armani Hotel im Burj Khalifa, dem mit 828 Metern höchsten Gebäude der Welt, werden in sieben Kategorien die Tischtennis-Stars des Jahres 2014 geehrt – unter den Nominierten sind auch zwei Deutsche: Paralympics-Sieger Holger Nikelis ist als Para Male Table Tennis Star nominiert und Bundestrainer Volker Ziegler als Table Tennis Star Coach.

Die Mitnominierten der beiden Deutschen sind namhafte Persönlichkeiten und sportliche Hochkaräter der Tischtennis-Szene: Für den Para Male Table Tennis Star sind neben dem WM-Dritten im Einzel und Vizeweltmeister im Team Nikelis noch der Einzel- und Teamweltmeister Alvaro Valera aus Spanien sowie der türkische Einzelweltmeister und Vizeweltmeister im Team Nesim Turan nominiert.

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LIEBHERR POKAL-FINALE: Underdog Jülich in der Rolle des Jägers

Acht überwiegend namhafte Klubs kämpfen am Samstag und Sonntag in Fulda um den deutschen Tischtennis-Pokal. Sechs Hochkaräter und zwei Underdogs bilden das Teilnehmerfeld.

Ein Underdog ist sicher der Post SV Mühlhausen, obwohl die Thüringer im zweiten Jahr der höchsten deutschen Spielklasse angehören. Dies ist nicht unwesentlich dem Umstand geschuldet, dass man gleich gegen den Topfavoriten Borussia Düsseldorf ran muss.

Doch es gibt einen noch größeren Underdog, nämlich den einzigen Zweitligisten beim „Final 8“, den TTC indeland Jülich.

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LIEBHERR POKAL-FINALE: Turnier der Superlative am Wochenende in Fulda

Ein vorweihnachtliches Highlight steht am kommenden Wochenende im Fokus der Tischtennisszene. Fulda ist Schauplatz des Liebherr Pokal-Finales 2014/15.

Zu einem äußerst attraktiven Wettbewerb ist der deutsche Ligapokal geworden, seit er in einer stark besetzten Finalrunde in einer großen, modernen Sport-Arena ausgetragen wird. Ursprünglich als „Final Four“ konzipiert und in Großstädten wie Hannover (TUI-Arena), Dortmund (Westfalenhalle) und Stuttgart (Porsche-Arena) ausgetragen, wird der Cup seit der Saison 2011/12 als „Final Eight“ – also als Endrunde der acht besten Mannschaften – ausgespielt. Das alljährliche Liebherr Pokal-Finale hat inzwischen einen festen Platz im deutschen Sport-Kalender, die Publikumsresonanz ist sehr gut, das Medieninteresse groß.

Nach drei Cup-Finalrunden in der Stuttgarter Porsche-Arena ist nun die Wahl auf die Esperantohalle in Fulda gefallen, eine moderne Eventhalle, die maximal 3.300 Menschen Platz bietet.

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2. BUNDESLIGA HERREN: Jülich gewinnt Topspiel gegen den BVB und ist Herbstmeister

Es war eine prickelnde Zweitligapartie am Sonntag in Jülich vor 220 begeisterten Zuschauern. Nach 225-minütigem verbissenem Kampf hatte der gastgebende TTC indeland Jülich das Duell der vorher punktgleichen Rivalen gegen den BV Borussia Dortmund knapp gewonnen und sich damit die Herbstmeisterschaft im eingleisigen Unterhaus gesichert.

Mann des Tages war der junge Holländer Ewout Oostwouder, zuvor mit einer 3:7-Bilanz schwächster Akteur Jülichs, der als Einziger seine beiden Einzel gewinnen konnte. Dass der noch relativ unerfahrene Oostwouder ausgerechnet so routinierte Dortmunder wie Björn Helbing und zum Schluss gar Qi Wencheng – beide in vier Sätzen – schlagen würde, hätten vorher nicht viele für möglich gehalten.

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3. BUNDESLIGA NORD: Ober-Erlenbach und Brackwede weiter Kopf an Kopf

In der 3. Liga Nord der Herren bleibt es spannend im Rennen um Meisterschaft und Aufstieg. Der letzte Vorrundenspieltag der Mini-Liga mit nur sieben Klubs brachte keine signifikanten Änderungen des bisherigen Bildes. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden letztjährigen Zweitligisten TTC Ober-Erlenbach und SV Brackwede (jeweils 10:2 Punkte) findet vermutlich auch im neuen Jahr seine Fortsetzung – zumindest bis zum 10. Januar, wenn sich die beiden Erzrivalen beim Rückspiel in der Ober-Erlenbacher Wingert-Sporthalle gegenüberstehen. Am Wochenende das gewohnte Bild: Die Hessen gewinnen ihre Partien klar und dominant – das 6:1 im Derby in Seligenstadt darf schon als meisterlicher Auftritt bezeichnet werden –, die Ostwestfalen machen es „ökonomischer“ und behaupteten sich, wie immer, nur knapp.

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TTBL: Simon Gauzy verlängert Vertrag in Ochsenhausen

Bundesligist TTF Liebherr Ochsenhausen gab am heutigen Montag die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Simon Gauzy bekannt. Der Vertrag des 20-jährigen, der in der Weltrangliste inzwischen auf Platz 41 geklettert ist, wäre ursprünglich zum Saisonende ausgelaufen. Nun wurde er um weitere zwei Jahre verlängert und umfasst die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17.

Besonders erfreulich aus Sicht des Vereins ist, dass Gauzy, der in der Vorrunde mit einer 8:3-Bilanz das beste Ergebnis der vier Ochsenhausener Bundesligaprofis erzielte, der zweite Spieler nach Liam Pitchford ist, der den Sprung vom Liebherr Masters College  in die erste Mannschaft geschafft hat.

Auch international machte der zweitjüngste TTF-Spieler wiederholt durch Erfolge bei wichtigen Turnieren, etwa auf der ITTF World Tour, von sich reden. So ist er der erste Grand-Finals-Sieger in Reihen der Oberschwaben – im Januar dieses Jahres gewann er nämlich beim Finale der World Tour 2013/14 den U21-Titel in Dubai.

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ITTF WORLD TOUR: Japan rules - Mizutani und Ishikawa gewinnen in Bangkok

Bei den World Tour Grand Finals in Bangkok war Japan ganz eindeutig die erfolgreichste Nation. Viermal Gold und zweimal Silber in sechs Wettbewerben – das ist eine grandiose Bilanz. Mit ein wenig mehr Glück – die beiden japanischen Final-Niederlagen erfolgten hauchdünn im Entscheidungssatz – hätten es sechs Titel werden können.

Nicht erfüllt hat sich der Traum von Dimitrij Ovtcharov, sich nach Jahren der Flaute bei diesem Turnier mit der Goldmedaille im Herren-Einzel zu „rehabilitieren“.

Dennoch muss sich der 26-Jährige keine Vorwürfe machen, der wirklich ein starkes Turnier gespielt hat und in einem hochklassigen, spannenden Finale einem ebenfalls vorzüglich aufgelegten Jun Mizutani, der nach 2010 zum zweiten Mal die Grand Finals gewann, knapp unterlag. Der amtierende Europameister war ohne Frage absolut auf Augenhöhe und wurde mit einem 60.000-Dollar-Preisgeld belohnt.

Mizutani ist zwar kein klassischer Angstgegner des Deutschen, aber doch schwer für ihn zu spielen, was die 9:4-Bilanz zugunsten des Japaners, der einst in Diensten Borussia Düsseldorfs stand, belegt.

Bundestrainer Jörg Roßkopf resümierte: Dima hat heute seine Chancen gehabt, aber nicht genutzt. Vor allem im ersten Durchgang bei eigenen Satzbällen, aber auch in der entscheidenden Phase, als er den Schwung vom gewonnenen sechsten Satz nicht mitnehmen konnte."

So bleibt Timo Boll bis auf Weiteres einziger deutscher Grand-Finals-Gewinner – der Odenwälder triumphierte 2005 im chinesischen Fuzhou im Einzel und im Doppel (mit Christian Süß).

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ITTF WORLD TOUR: Ovtcharov im Finale gegen Mizutani

Bei den Grand Finals in Bangkok hat der an zwei gesetzte Dimitrij Ovtcharov das Endspiel erreicht. Im Halbfinale gegen Tang Peng (Hongkong) war der Weltranglistensiebte nie wirklich in Gefahr und siegte mit 11:6, 11:8, 11:6 und 11:7.

Sein Finalgegner (12.45 Uhr deutsche Zeit, live auf http://www.ittf.com/itTV ) ist der topgesetzte Japaner Jun Mizutani, der sich gegen Marcos Freitas mit 4:1 durchsetzte.

Bei den Damen gelang der an den Vortagen so überzeugenden Ungarin Georgina Pota der ganz große Wurf nicht. Gegen Japans Weltranglistensechste Kasumi Ishikawa stand die Berliner Bundesligaspielerin beim 6:11, 3:1, 7:11 und 5:11 auf verlorenem Posten.

Ishikawas Endspielgegnerin (ab 12.00 Uhr) ist die koreanische Defensivspielerin Seo Hyowon (Foto), die sich im anderen Halbfinale in sechs Sätzen gegen Yu Mengyu (Singapur) behaupten konnte.

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ITTF WORLD TOUR: Ovtcharov gewinnt den Krimi gegen Chuang

Nach dem Ausscheiden Steffen Mengels gegen Jun Mizutani machte es der an zwei gesetzte Weltranglistensiebte Dimitrij Ovtcharov am Nachmittag bei den Grand Finals in Bangkok besser.

In einem ganz engen Viertelfinal-Match behielt der 26-jährige Hamelner – nach zwischenzeitlichem 1:2- und 2:3-Satzrückstand sowie einem 6:8 im Entscheidungssatz bei Aufschlag seines Gegners – die Oberhand über den in Deutschland aus Bremer und Ochsenhausener Zeiten bestens bekannten Doppel-Weltmeister Chuang Chih-Yuan (WRL 8). Durch sein 11:8, 7:11, 9:11, 11:5, 7:11, 11:7 und 11:9 konnte Deutschlands Nummer eins seine persönliche Bilanz gegen Chuang auf 6:1 ausbauen. 

Ovtcharov, der 30.000 Dollar Preisgeld bereits sicher hat: Das war ein sehr hochklassiges Match von beiden. Ich habe sehr gut gespielt und hoffe, ich kann meine gute Form auch morgen im Halbfinale unter Beweis stellen."

Sein Gegner am Sonntagmorgen heißt Tang Peng. Der Weltranglisten-17. aus Hongkong behauptete sich in fünf Sätzen gegen den im internationalen Ranking fünf Plätze höher notierten Weißrussen Vladimir Samsonov.

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ITTF WORLD TOUR: Viertelfinal-Aus für Steffen Mengel

Gegen den topgesetzten Jun Mizutani (Weltrangliste Platz 5) stand Steffen Mengel im Viertelfinale der Grand Finals in Bangkok heute Morgen auf verlorenem Posten. Mehr als ein Satzgewinn war für den Weltranglisten-28. nicht drin, insgesamt hatte der Linkshänder aus Japan das Geschehen beim 11:6, 9:11, 11:5, 11:9 und 11:3 gut im Griff.

Der Ex-Ochsenhausener Marcos Freitas (Portugal, WRL 11) folgte Mizutani ins Halbfinale. Freitas schlug den Japaner Koki Niwa (WRL 13), der in Frickenhausen unter Vertrag steht, in sechs Sätzen.

Dimitrij Ovtcharov trifft um 15:15 Uhr deutscher Zeit auf den Weltranglistenachten Chuang Chih-Yuan, der im Achtelfinale Tiago Apolonia mit 4:0 besiegte. „Dima“ und der Ex-Werderaner liefern sich traditionell heiße Duelle. Die Bilanz (5:1) spricht allerdings für den Deutschen. Das Match zwischen Ovtcharov und Chuang wird auf http://www.ittf.com/itTV live zu sehen sein.

Auch im Damen-Turnier sind die ersten beiden Viertelfinals gespielt. Han-Ying-Bezwingerin Yu Mengyu (Singapur, WRL 13) besiegte die Japanerin Sayaka Hirano (WRL 16) mit 4:1. Ausgeschieden ist die topgesetzte Weltranglistenvierte Feng Tianwei (Singapur), die gegen Defensivkünstlerin Seo Hyowon (Südkorea, WRL 12) in fünf Sätzen den Kürzeren zog.

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3. BUNDESLIGA NORD: Spannender Vorrundenabschluss in Seligenstadt

Zugegeben, in der 3. Liga Nord der Herren ging es über weite Strecken der Hinserie einen Tick zu beschaulich zu. Bei nur sieben Teams ging es nur schleppend voran – an zahlreichen Spielwochenenden stand lediglich eine einzige Partie auf dem Plan. Doch das ändert sich an diesem Wochenende, an dem mit drei Partien für diese Mini-Liga richtig Betrieb herrscht.

Zwar ist nach wie vor nicht alles sonderlich aufregend, da der neu konstituierten Spielklasse eben ein gesalzener Abstiegskampf fehlt. Dafür gibt es reichlich Spannung an der Spitze. Die beiden Rivalen aus dem letzten Zweitligajahr TTC Ober-Erlenbach und SV Brackwede (jeweils 8:2 Punkte) liefern sich bislang ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen – und das könnte zumindest über die Feiertage so bleiben.

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ITTF WORLD TOUR: Ovtcharov und Mengel im Viertelfinale der Grand Finals

Nicht übel aus Sicht des DTTB fällt die Bilanz des ersten Hauptrundentags der mit insgesamt einer Million Dollar dotierten World Tour Grand Finals in Bangkok aus.

Zwar konnten die Damen keine Akzente setzen – Han Ying (2:4 gegen Yu Mengyu / Singapur) und Shan Xiaona (3:4 gegen Fu Yu / Portugal) überstanden das Achtelfinale nicht –, die beiden deutschen Herren Dimitrij Ovtcharov und Steffen Mengel meisterten indes die Herausforderung und zogen ins Viertelfinale ein.

Der an zwei gesetzte Ovtcharov beendete sein Grand-Finals-Trauma und zeigte nach sieben Niederlagen in Folge bei diesem Turnierformat, dass er es auch anders kann. Der Weltranglistensiebte setzte sich gegen den schlaksigen, 18-jährigen Defensiv-Japaner Yuto Muramatsu – fünf Tage zuvor Finalist bei der Jugend-WM – nach starker, konzentrierter Leistung ohne Satzverlust durch.

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EUROPEAN CHAMPIONS LEAGUE: Düsseldorf im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Pontoise

Borussia Düsseldorf hat mit dem amtierenden Champions League Sieger AS Pontoise Cergy TT einen richtig starken Gegner für das Viertelfinale gezogen. Die Auslosung bescherte den Fans das Duell zwischen dem französischen Vizemeister und dem deutschen Rekordmeister bereits in der Runde der letzten acht Teams.  

Da Boll und Co. als Gruppenerster in die Hauptrunde einzogen, findet das entscheidende Rückspiel um den Einzug ins Halbfinale gegen den Klub des ehemaligen Borussen Marcos Freitas am 23. Januar 2015 im heimischen ARAG CenterCourt statt.

Sollte es den ambitionierten Rheinländern tatsächlich gelingen, dieses 50:50-Duell – Freitas kann Boll an guten Tagen ohne Weiteres schlagen, Wang Jian Jun ist zumindest für Gionis und Achanta eine ganz, ganz harte Nuss – siegreich zu bestreiten, würde im Halbfinale der nächste „Riese“ warten.

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ITTF WORLD TOUR: Hugo Calderano steht als U21-Gruppensieger im Halbfinale von Bangkok

Von Donnerstag bis Sonntag greifen die über die gesamte Saison punktbesten Spieler in Bangkok bei den Grand Finals der World Tour 2014 nach der Krone. 

Zu dieser qualifizierten Elite zählt auch der jüngste Bundesligaprofi der TTF Liebherr Ochsenhausen, der 18-jährige Brasilianer Hugo Calderano, der im U21-Wettbewerb startet.

Und der Auftakt war vielversprechend. Calderano gewann nach drei Siegen – 4:3 gegen Asuka Sakai (Japan),  4:2 gegen Chen Feng (Singapur) und 4:2 gegen Padasak Tanviriyavechakul (Thailand) – seine Qualifikationsgruppe und steht damit bereits im Halbfinale, das, ebenso wie das Endspiel, am Freitag ausgetragen wird.

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PARA-TT: Neuer Teamarzt für die Para-Tischtennis Nationalmannschaft

Der Düsseldorfer Sportmediziner Dr. med. Antonius Kass ist ab sofort nicht nur der Mannschaftsarzt der Asse des Deutschen Tischtennis-Bundes um Timo Boll, sondern auch der Teamarzt der DBS Tischtennis-Nationalmannschaft. Damit löst er Jasmine Keppler de Olvech ab.

Bereits seit 2006 betreut Kass die Tischtennisprofis von Borussia Düsseldorf medizinisch, seit 2011 ist der  Orthopäde für die alle Nationalmannschaften des DTTB zuständig. In Tischtenniskreisen hat er sich längst einen Namen gemacht und ist für seine Kompetenz und seinen Humor sehr geschätzt.

Als 80-facher Volleyball-Nationalspieler hat Kass selbst Erfahrung im Leistungssport, zudem hatte er als Arzt seit 1993 diverse Volleyball-Nationalmannschaften unter seinen Fittichen. So gehört Beach-Volleyball-Olympiasieger Julius Brinck schon seit Jahren zu seinen Patienten und auch sein Partner Jonas Reckermann ließ sich bis zu seinem Karriereende bei Kass behandeln.

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