„MitMenschen“-Turnier der DJK Franz Sales Haus e. V. - Inklusiver Breitensport am Tischtennis-Tisch

Auch in Zeiten der Inklusion ist es schon etwas ganz Besonderes, wenn Sportler mit und ohne geistiger Behinderung innerhalb einer inklusiven Tischtennis-Abteilung miteinander am grünen Tisch trainieren, wetteifern und Seite an Seite auch im Wettkampfbetrieb antreten. In der integrativen Sportgemeinschaft DJK Franz Sales Haus e. V. ist dies auch in der schnellsten Rückschlagsportart der Welt Alltag und Normalität: Der Essener Sportverein, der aktuell mit neun Mannschaften am WTTV-Ligabetrieb auf Bezirks- und Kreisebene teilnimmt, begeistert mit seinem außergewöhnlichen Konzept, sowohl im Nachwuchs- als auch Seniorenbereich Sportler mit und ohne mentalem Handicap gemeinsam und gleichberechtigt zu fördern, zurzeit 115 Tischtennisspieler.

Um die Begeisterung zu teilen und weiterzureichen, wie freudvoll und gewinnbringend die gemeinsame Sportaktivität von Menschen mit und ohne (geistiger) Behinderung für alle Beteiligte sein kann, hat der Verein das Tischtennis-Breitensportturnier „MitMenschen“ mit einzigartigem Konzept ins Leben gerufen.

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3. BUNDESLIGA HERREN NORD: Ober-Erlenbach Spitzenreiter, Brackwede noch nicht auf Touren

Allmählich nimmt die mit nur sieben Teams in ihre Debütsaison gestartete 3. Bundesliga Nord der Herren Fahrt auf. Zehn Partien sind mittlerweile gespielt, das Teilnehmerfeld scheint sehr ausgeglichen besetzt zu sein. Obwohl die meisten Mannschaften erst zwei oder drei Spiele absolviert haben - lediglich der SV Siek durfte bereits viermal in die Box -, hat keiner weniger als zwei Punkte auf dem Konto.

An der Spitze thront mit 4:0 Zählern der zuletzt so unglücklich an der Qualifikation für die eingleisige 2. Liga gescheiterte Aufstiegsfavorit TTC Ober-Erlenbach, während der fast ebenso hoch eingeschätzte vormalige Zweitligist SV Brackwede bisher nur zwei Punkteteilungen verbuchen konnte.

Keinath & Co. schlugen einen keinesfalls schwachen SV Siek mit 6:3, der tags darauf beim 6:2-Sieg in Seligenstadt zeigte, dass er in der 3. Liga eine gute Rolle spielen kann, wenngleich es für die ersten zwei Plätze nicht reichen wird.

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2. BUNDESLIGA HERREN: Erste Niederlage für Jülich, Passau wieder vorne

Fünf interessante Partien - vier davon höchst spannend - und einen Wechsel an der Tabellenspitze bot die eingleisige 2. Herren-Bundesliga am Wochenende.

Fortuna Passau, zuvor ohne Spitzenspieler Daniel Zwickl zweimal geschlagen, konnte wieder auf den ungarischen Olympiateilnehmer von 2012 zurückgreifen und besiegte - obwohl Jakub Dyjas aus dem Ochsenhausener Liebherr Maters College nicht zur Verfügung stand - den SC Fürstenfeldbruck im Bayern-Derby mit 6:3. Zwickl (2), Tomas Sadilek (2), Martin Pytlik sowie Frantisek Krcil, der Florian Schneider keine Chance ließ, punkteten für Passau, während bei den "Bruckern", die nach den Doppeln mit 2:0 in Front gelegen hatten, lediglich der taiwanesische Spitzenspieler Lee Chia-Sheng ein Einzel gewinnen konnte.

Da der TTC indeland Jülich tags darauf seine weiße Weste einbüßte und überraschend in Grünwettersbach mit 4:6 den Kürzeren zog, gelang Passau (10:4) wieder der Sprung auf die Poleposition, allerdings hat Jülich (7:3) zwei Partien weniger ausgetragen.

In Grünwettersbach hatte der sonst so konstant spielende Hermann Mühlbach einen gebrauchten Tag erwischt und gegen den Spanier Alvaro Robles sowie den Slowaken Jan Zibrat den Kürzeren gezogen. Auch der junge Holländer Ewout Oostwouder ging leer aus, während der Japaner Yoshihiro Ozawa an Brett drei weiterhin die volle Ausbeute einfährt (Siege gegen den Norweger Geir Erlandsen und den Engländer Samuel Walker sowie im Doppel) und nunmehr eine 7:0-Bilanz aufweist.

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TTBL: Tag der Brasilianer

Es war der Tag der brasilianischen Filigrankünstler in der Tischtennis Bundesliga. Hugo Calderano und Gustavo Tsuboi glänzten und besiegten renommierte Bundesligaprofis.

Den Vogel schoss der 18-jährige Ochsenhausener Calderano ab. Gegen Düsseldorf beim Stand von 1:2 eigentlich nur deswegen für Simon Gauzy eingewechselt, weil sich jeder TTF-Spieler an diesem besonderen Tag den 2.500 Zuschauern in der Ulmer ratiopharm arena präsentieren sollte, zeigte der Bronzemedaillengewinner der Jugendolympiade Tischtennis vom Allerfeinsten und besiegte keinen Geringeren als Timo Boll mit 3:0.

Bevor der Weltranglistenneunte überhaupt zu seinen gefürchteten Vorhandtopspins kam, hatte sein Kontrahent ihn meist schon unter Druck gesetzt, oft mit platzierten Rückhandziehern, die immer wieder bei Boll für Alarm sorgten.

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WORLD CUP DAMEN: Solja und Wu scheitern im Achtelfinale

Beim mit 150.000 US-Dollar dotierten Women's World Cup der Damen im österreichischen Linz mussten die beiden deutschen Teilnehmerinnen Wu Jiaduo (Metz TT, Weltranglistenplatz 29) und Petrissa Solja (ttc berlin eastside, WRL 34) nicht unerwartet das Ausscheiden im Achtelfinale hinnehmen.

Dass Solja gegen die Weltranglistendritte Li Xiaoxia (China) auf verlorenem Posten stehen würde, darf unter Normalität verbucht werden - beim 3:11, 9:11, 4:11 und 6:11 konnte die 20-Jährige nur phasenweise gut mitspielen. Eine echte Chance besaß sie gegen die amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin nicht.

Als kleines Trostpflaster konnte sie ein Preisgeld von 3.250 Dollar mitnehmen, ebenso wie Ex-Europameisterin Jiaduo Wu, die gegen Japans Nummer drei Sayaka Hirano (WRL 17) ein gutes Stück von einem Erfolg entfernt blieb (9:11, 6:11, 3:11, 11:3, 9:11).

Topgesetzt sind die Weltranglisten-Erste Ding Ning, die der in China geborenen Niederländerin Li Jiao eine Lehrstunde erteilte, und Li Xiaoxia. Mit Österreichs Lokalmatadorin Liu Jia (4:1 gegen Iveta Vacenovska), der erneut überzeugenden, in der Bundesliga für berlin eastside aufschlagenden Ungarin Georgina Pota (Foto) - ihr klares 4:0 gegen die Weltranglisten-14. Lee Ho Ching aus Hongkong kam überraschend - und Hu Melek (Türkei), 4:0-Siegerin über Elizabeta Samara, schafften drei Europäerinnen den Sprung in die Runde der besten Acht.

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"Zuschauer und Sponsoren kommen nicht von selbst" - Interview mit Jörg Roßkopf

Jörg Roßkopf ist eine Tischtennis-Ikone. Der Doppel-Weltmeister von 1989 ist noch heute in der sportinteressierten Öffentlichkeit bekannter als Timo Boll - und jeder verbindet nur Positives mit dem sympathischen, bodenständigen Hessen, der ein absoluter Sympathieträger ist.

Seit 2010 fungiert "Rossi" als Bundestrainer der deutschen Herren und ist als Chef am Rande der Bande ebenso erfolgreich wie früher als Spieler.

Wir sprachen mit dem 45-Jährigen, der die Bundesliga weiterhin sehr aufmerksam verfolgt, über die TTBL und das Topspiel der TTF Liebherr Ochsenhausen gegen Spitzenreiter Borussia Düsseldorf am Sonntag in Ulm.

"Rossi" nahm dabei - wie man es von ihm kennt - kein Blatt vor den Mund und fand auch kritische Worte für die TV-Sender, die den schnellsten Rückschlagsport der Welt immer wieder links liegen lassen.

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WORLD CUP DAMEN: Solja und Wu im Achtelfinale

Beim Women's World Cup der Damen im österreichischen Linz verlief der erste Turniertag ganz nach den Vorstellungen des Deutschen Tischtennis-Bundes.

Die deutschen Teilnehmerinnen Wu Jiaduo (Metz TT, Weltranglistenplatz 29) und Petrissa Solja (ttc berlin eastside, WRL 34) haben das Achtelfinale des hochkarätigen, mit 150.000 US-Dollar dotierten Turniers erreicht.

Besonders Ex-Europameisterin Wu Jiaduo wusste zu gefallen. Die ehemalige Kroppacherin sicherte sich durch zwei klare Siege, unter anderem gegen die hoch gehandelte Jiang Huajun aus Hongkong, in ihrer Gruppe den ersten Platz.

Im Achtelfinale trifft Wu am Samstag auf die an acht gesetzte Japanerin Sayaka Hirano (WRL 17) - eine hohe Hürde, deren Überspringen aber keineswegs unmöglich erscheint.

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"Herausragend ist die reaktive Sprungkraft von Calderano" - Vier Fragen an Rainer Fimpel zur physischen Vorbereitung von Tischtennisprofis

Rainer Fimpel ist Geschäftsführer, Diplomsportlehrer für Prävention, Reha-Coach und Personal Trainer im impuls Gesundheitszentrum im oberschwäbischen Biberach. Dort hat er unter anderem auch die Tischtennisprofis der TTF Liebherr Ochsenhausen unter seinen Fittichen.

Die physische und medizinische Betreuung der Athleten wird im Profisport immer wichtiger. Gerade im Tischtennis jagen die Sportler meist von einem Wettkampf zum anderen, dazwischen geht es ins unverzichtbare Training. Auf die erhöhten Belastungen hat Bundesligist Ochsenhausen längst reagiert: Fitness-Trainer Mikael Simon und Physiotherapeut Jens Wojtalla kümmern sich um die körperliche Gesundheit der Spieler. Mit Rainer Fimpel ist zudem seit vielen Jahren ein renommierter, hoch qualifizierter Mann für die Belange der Profispieler tätig. Diese holen sich ihre sportartspezifische Fitness im impuls Gesundheitszentrum in Biberach und werden regelmäßigen Tests unterzogen, so auch wieder in diesen Tagen.

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TTBL: 6. Spieltag am Sonntag mit vier Partien

Am kommenden Sonntag ab 15 Uhr geht es wieder rund in der Herren Bundesliga. Vier interessante Partien des 6. Spieltags stehen auf dem Programm.

Das Highlight steigt in der Ulmer ratiopharm arena zwischen dem Tabellendritten Ochsenhausen und Spitzenreiter Düsseldorf vor vermutlich 2.500 bis 3.000 Zuschauern (TT-NEWS hat bereits mehrfach darüber berichtet).

Die Borussia reist auch ohne Patrick Franziska als Favorit an, doch wollen Pitchford und Co. dem Hochkaräter auf Augenhöhe begegnen. "Unser Ziel ist es, es dem Team aus Düsseldorf so schwer wie möglich zu machen und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen", sagt TTF-Präsident Kristijan Pejinovic. Eine solche hat auch Ochsenhausens Spitzenspieler Liam Pitchford im Hinterkopf, der sich sogar eine Chance ausrechnet, Deutschlands Tischtennis-Ikone Timo Boll zu besiegen: "Timo spielt nicht gerne gegen mich.“

Auch in anderen Hallen wird interessantes Erstliga-Tischtennis geboten. Allerdings ist dabei jeweils ein Team recht deutlich in der Favoritenrolle, andererseits wird es mal wieder Zeit für einen Außenseitersieg - Überraschungen sind schließlich das Salz in der Suppe in einer spannenden Liga.

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"Fantastische Location" - Kurzinterview mit Dimitrij Ovtcharov

Auch Deutschlands derzeit sicher bester Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov macht sich seine Gedanken über das bevorstehende Bundesliga-Topspiel zwischen den TTF Liebherr Ochsenhausen und Rekordmeister Borussia Düsseldorf am kommenden Sonntag um 15 Uhr in der Ulmer ratiopharm arena, das Duell des Tabellendritten gegen den Spitzenreiter vor vermutlich großer Kulisse.

Der 26-jährige Weltranglistenfünfte - amtierender Einzel-Europameister und Mannschafts-Vizeweltmeister sowie Olympiadritter 2012 in London - spielte selbst von 2007 bis 2009 bei den Rheinländern und errang in dieser Zeit gemeinsam mit Timo Boll und Christian Süß diverse Mannschaftstitel. Seit 2010 schlägt er für den mehrfachen Champions-League-Sieger Fakel Gazproma Orenburg auf und ist dort Führungsspieler.

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Bundesranglistenfinale: Walther und Bollmeier siegen

Beim Bundesranglistenfinale in Bayreuth haben sich die Favoriten behauptet. Der Hagener Erstligaprofi Ricardo Walther drehte am zweiten Turniertag auf - am ersten hatte er noch gegen den Ober-Erlenbacher Drittligaspieler Julian Mohr das Nachsehen gehabt - und war nicht mehr zu stoppen.

Nacheinander setzte sich der Ex-Düsseldorfer gegen die Zweitligaspieler Kilian Ort (TSV Bad Königshofen), Björn Helbing (BV Borussia Dortmund), Qiu Dang (TTC matec Frickenhausen II) und - im Finale - Florian Schreiner (SC Fürstenfeldbruck) durch. Walther konnte somit seinen Titel vom Vorjahresturnier in Nattheim verteidigen.

Bei den Damen war indes die Titelverteidigerin nicht erfolgreich. Jessica Göbel vom Bundesligisten TV Busenbach unterlag in einem packenden Halbfinalmatch ihrer Nachfolgerin auf dem Thron, Nadine Bollmeier vom Ligarivalen TUSEM Essen, in sieben packenden Sätzen.

Im Endspiel setzte sich Ex-Nationalspielerin Bollmeier, die in den Jahren zuvor nicht weniger als sieben Mal im Halbfinale gestanden und stets nur Bronze geholt hatte, gegen Ex-Nationalspielerin Tanja Krämer (TV Busenbach) in fünf Sätzen durch (11:5, 11:7, 12:10, 6:11, 11:9) - Krämer hatte im Semifinale Kathrin Mühlbach (LTTV Leutzscher Füchse) ausgeschaltet.

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TTBL: Ochsenhausen rückt auf Platz 3 vor

Die Ochsenhausener Generalprobe für das Schlagerspiel gegen Düsseldorf am kommenden Sonntag in Ulm ist geglückt. Die junge Mannschaft der Oberschwaben konnte sich durch ein nie gefährdetes 3:0 gegen den Post SV Mühlhausen aufgrund des besseren Spielverhältnisses vor den punktgleichen Bremen, Fulda und Saarbrücken in der Tabelle auf Rang drei vorschieben.

Eine nahezu perfekte Konstellation vor der Partie gegen den Rekordmeister, da nun die Nummer drei die Nummer eins der Liga herausfordert - und das vor großer Kulisse, rund 2.000 Karten sind bereits verkauft.

Zusätzlich erfreulich für die TTF: Der 18-jährige brasilianische Neuzugang Hugo Calderano kam gegen die Thüringer zu seinem ersten Bundesligaeinsatz und besiegelte durch ein 3:1 gegen den für Bohumil Vozicky ins Team gerückten Tschechen Petr David den dritten TTF-Erfolg im fünften TTBL-Spiel der Saison.

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BUNDESRANGLISTENFINALE: Julian Mohr überrascht - mit dem TT-NEWS-Liveticker immer auf Ballhöhe

Der erste Tag des Bundesranglistenfinales in Bayreuth ist zu Ende. Die Favoriten in den Gruppen haben sich bei den Damen und Herren fast alle durchgesetzt.

Einzig Julian Mohr vom Drittligisten TTC Ober-Erlenbach schlug überraschend den letztjährigen Titelträger Ricardo Walther und führt seine Gruppe an. Bis zur vierten Runde waren beide noch ohne Niederlage in der ersten Vorrundengruppe der Herren, dann trafen Walther und Mohr aufeinander.

Wer nach dem Match überraschend ungeschlagen blieb, war der 19-jährige hessische Meister. Nach verlorenen Durchgängen eins und zwei sah es für den Weltranglisten-72. Walther nach dem mit 11:4 gewonnenen dritten Satz nach der Wende aus, doch Mitte des vierten Durchgangs zog Mohr, gecoacht von Ex-Europameisterin Elke Schall-Süß, davon. Mit 11:5 machte er die Überraschung perfekt. Weil er den Matchball mit einem Netzroller verwandelte, fiel sein Jubel zunächst verhalten aus. Mit etwas Abstand gab es dann doch die Siegerfaust Richtung Zuschauertribüne.

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CHAMPIONS LEAGUE HERREN: Saarbrücken obenauf, Bremen verliert, Sensation in Chartres

Es ging turbulent zu am Freitagabend in Europas Königsklasse. Der 1. FC Saarbrücken TT erhöhte in Gruppe C seine Chance auf das Viertelfinale durch einen grandios herausgespielten 3:1-Sieg in Angers beträchtlich. In Topform präsentierte sich Tiago Apolonia, der sowohl Kenji Matsudaira als auch Jens Lundquist das Nachsehen gab. Bojan Tokic hatte durch einen glasklaren Sieg gegen Lundquist die Weichen frühzeitig zugunsten der Saarländer gestellt. Noch immer nicht richtig in die Gänge kommt allerdings FCS-Neuzugang Adrien Mattenet, der gegen Jon Persson eine Niederlage quittieren musste und in der TTBL bisher auch unter seinen Möglichkeiten blieb.

Der SV Werder Bremen hingegen zog in Gruppe B bei Weinviertel Niederösterreich, einem der Hauptrivalen um einen der ersten beiden Gruppenplätze, in einer dramatischen Partie trotz eines Erfolges von Bastian Steger über Hou Yingchao mit 2:3 den Kürzeren und muss weiter bangen. Für die Grün-Weißen konnte außer "Basti" nur noch Adrian Crisan (3:1 gegen Daniel Habesohn) punkten. Bei den Niederösterreichern überragte der schlaksige Stefan Fegerl, der sich gegen Steger und Constantin Cioti durchsetzte.

Kurz darauf kam die Sensationsmeldung aus Chartres, wo der große Favorit auf den Gruppensieg ein fast unglaubliches 2:3 gegen den schwedischen "Underdog" Eslövs hinnehmen musste, was die Chancen der Werderaner wiederum etwas verbessert.

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TTBL: Mühlhausen will Favorit Ochsenhausen ärgern

Eine einzige Begegnung der Herren-Bundesliga findet an diesem Wochenende statt. Am Sonntag (15 Uhr, BSZ-Sporthalle Biberach) beschließen die TTF Liebherr Ochsenhausen und der Post SV Mühlhausen den fünften Bundesligaspieltag - die übrigen vier Partien wurden bereits eine Woche zuvor ausgetragen.

Sieben Tage vor dem großen Bundesliga-Knaller gegen Düsseldorf in Ulm möchten sich die Oberschwaben für das Mega-Event "warmspielen" und sich ein Erfolgserlebnis verschaffen. Sie gehen zweifellos als Favorit an den Tisch, wissen aber, dass sie die Thüringer - derzeit Tabellenachter mit 2:6 Punkten - um keinen Preis unterschätzen dürfen, um nicht eine böse Überraschung zu erleben.

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Kein alltägliches Spiel: Ochsenhausen am 19.10. in Ulm gegen Boll & Co.

Es ist weit mehr als nur irgendein Bundesligaspiel, es ist das große Saison-Highlight der TTF Liebherr Ochsenhausen zu einem ganz frühen Zeitpunkt.

Und es ist das Memorial Match Teil zwei für den unvergessenen Rainer Ihle, den letzten Sommer viel zu früh verstorbenen langjährigen "Kopf" der TTF, der - innovativ wie kaum ein anderer - den Tischtennissport vorangebracht und tragfähige Konzepte entwickelt hat, diesen auch in die großen Sportarenen zu bringen.

Gespielt wird am 19. Oktober ab 15 Uhr in der Ulmer ratiopharm arena. Ochsenhausen hat eine Menge in Sachen Werbung und Vermarktung unternommen und rechnet mit 3.000 Zuschauern.

Ochsenhausen vs. Düsseldorf - das ist das ewig junge Duell zweier großer Namen des deutschen Tischtennissports. Der Gegner der Oberschwaben - angeführt von Timo Boll - ist hoch attraktiv besetzt.

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3. BUNDESLIGA DAMEN NORD: Dreimal Prügel für Mitfavorit Kupferdreh

Mit nur acht Mannschaften spielt die 3. Bundesliga Nord der Damen in ihrer Premierensaison 2014/15. Norddeutschland dominiert: Fünf Teams aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den Hansestädten Hamburg und Bremen stehen nur zwei aus Nordrhein-Westfalen - Kupferdreh und Rödinghausen - sowie ein einziges aus Hessen, der TSV Langstadt, gegenüber.

Vier Klubs kämpften 2013/14 noch in der Regionalliga Nord um Punkte, zwei in der Regionalliga West. Die restlichen beiden - Großburgwedel und Kupferdreh - spielten im Unterhaus, scheiterten jedoch an der Qualifikation für die "Eingleisige".

Die Damen des TV Kupferdreh, von vielen als Mitfavorit gehandelt, bekamen bisher noch gar nichts auf die Reihe und bezogen drei derbe 0:6-Klatschen.

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ASIEN-SPIELE 2014: Xu Xin und Liu Shiwen gewinnen Einzel-Gold

Bei den 17. Asienspielen im südkoreanischen Incheon verliefen auch die Einzelwettbewerbe wenig überraschend.

Hatte China bereits im Mannschaftsturnier alle Konkurrenten klar auf Distanz gehalten, änderte sich das bis zum Ende der Tischtenniswettbewerbe nicht. In vier von fünf Finalspielen standen sich ausschließlich Chinesen gegenüber. Lediglich im eher unbedeutenden Mixed durften andere ran.

Der Herren-Titel ging an den Weltranglistenersten Xu Xin, der im Endspiel Fan Zhendong (WRL 2) in sechs Sätzen besiegte. Bei den Damen war die im ITTF-Ranking auf Position zwei abgerutschte Liu Shiwen erfolgreich, die mit Zhu Yuling (WRL 5) nicht viel Federlesens machte und 4:0 gewann. Für beide war es der erste Einzel-Titel ihrer Karriere bei den Asian Games.

Im Herren-Doppel setzten sich Ma Long/Zhang Jike ohne Satzverlust gegen die beiden Einzelfinalisten durch und im Damen-Doppel ging Gold bei der "Asien-Olympiade" an das Duo Chen Meng/Zhu Yuling, die im Endspiel gegen Liu Shiwen/Wu Yang mit 4:2 die Oberhand. Der Mixed-Wettbewerb ging an die Nordkoreaner Kim Hyok Bong/Kim Jong.

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TTBL: Grenzau springt auf Platz 2 - Tolles Erstliga-Debüt von Alberto Mino

Auch ohne seine Nummer zwei Masaki Yoshida, der noch bis zum 13.10. College-Verpflichtungen in seinem Heimatland Japan nachgehen muss, konnte der so glänzend in die Saison gestartete TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntagnachmittag vor heimischem Publikum seine Erfolgsserie fortsetzen.

In einer Bundesliga-Begegnung des 5. Spieltags gelang vor 250 Zuschauern in der Zugbrückenhalle ein 3:1-Sieg gegen Aufsteiger TTC Schwalbe Bergneustadt.

Gefeierter Mann war der Ecuadorianer Alberto Mino (Foto) aus der Grenzauer Regionalliga-Truppe, der Yoshida vertrat und bei seiner TTBL-Premiere Benedikt Duda besiegen konnte.

Für die Gäste aus dem Bergischen Land war es indes ein trauriger TTBL-Nachmittag: wieder gut mitgespielt und einen "Großen" geärgert, doch erneut keine Punkte eingefahren und Schlusslicht der Liga mit 0:10 Zählern.

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3. BUNDESLIGA HERREN NORD: Siege für die Hessen

Allmählich nimmt die mit nur sieben Teams spielende Nordgruppe der 3. Bundesliga Fahrt auf. Am Samstag fanden die Spiele Nummer drei und vier der laufenden Runde statt, am Sonntag folgen die nächsten beiden - zuvor waren seit dem 14. September erst zwei Begegnungen ausgetragen worden.

Zu erwarten war der glatte Sieg des Ligafavoriten Nummer eins, TTC Ober-Erlenbach, gegen den drei Wochen zuvor mit einem Remis gegen die Reinickendorfer Füchse gestarteten TuS Xanten.

Überraschend hingegen der 6:3-Auswärtserfolg des zweiten hessischen Vertreters TTC Seligenstadt bei Hertha BSC - die mit einem 6:3 in Siek gestarteten Berliner haben sich immerhin den Aufstieg in die eingleisige 2. Liga auf die Fahne geschrieben.

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