ITTF: Sharm el Sheikh Gastgeber der 13. World Cadet Challenge im Oktober

Normalerweise kennt man das ägyptische Sharm el Sheikh auf der Sinai-Halbinsel als Paradies für Strandurlauber, Taucher und Schnorchler. Dies soll sich in einigen Monaten ändern, dann nämlich soll die 35.000-Einwohner-Stadt am Roten Meer auch eine stattliche Anzahl angehender Tischtennis-Asse beherbergen.

Vom 23. bis 31. Oktober nämlich wird Sharm el Sheikh Schauplatz der 13. ITTF World Cadet Challenge sein. Das ist das zweite Mal, dass ein afrikanisches Land Gastgeber des prestigeträchtigen Turniers sein wird, das 2002 im ungarischen Tiszaujvaros erstmals gespielt wurde. Damals hieß der Sieger Zhang Jike – und was aus diesem später wurde, weiß jeder, der sich ein wenig mit dem Tischtennissport beschäftigt hat.

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Timo Boll engagiert sich als Schirmherr von „We Water Experience“

Timo Boll, in China eine lebende Tischtennislegende und als untadeliger Sportsmann allgemein respektiert, engagiert sich auch außerhalb der Spielbox. Der 34-jährige Odenwälder wird Schirmherr für das Bildungsprogramm „We Water Experience“ der UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven in China.

Die Volksrepublik China, das Land mit den meisten Einwohnern der Welt, ist besonders von der sich weltweit abzeichnenden Wasserknappheit betroffen. Laut nationalem Wasserreport des Ministeriums für Wasserressourcen und dem staatlichen Statistikamt verschwinden nach und nach die Flüsse in China. Schon heute seien 40 Prozent der Flüsse mit Abwasser verseucht und 20 Prozent völlig unbrauchbar.

Boll, der durchschnittlich an die 100 Tage im Jahr im Reich der Mitte verbringt, macht sich nun für ein Aufklärungsprogramm zu der Problematik stark. „We Water Experience“ richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche. Im Rahmen der Initiative werden Workshops und Online-Lernplattformen rund um die Themen `Wassermangel´ und `Wasser sparen´ angeboten.

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Japans Tischtennis-Wunderkinder im Guinness-Buch der Rekorde

Die beiden Japan-Nesthäkchen Mima Ito – inzwischen mit 14 bereits die Nummer neun der Weltrangliste – und Miu Hirano hatten bei den German Open 2014 Tischtennisgeschichte geschrieben.

Sie profilierten sich als die jüngsten Gewinner aller Zeiten eines World Tour-Events der ITTF. In Magdeburg hatten sie als jeweils 13-Jährige das Damen-Doppel gewonnen – zusammen brachten es die beiden am Tag ihres Triumphs auf 27 Jahre und 145 Tage.

Nun wurden sie dafür im Guinness-Buch der Rekorde verewigt. Am Rande der GAC Group 2015 World Tour Japan Open in Kobe wurden sie dafür geehrt und erhielten im Rahmen einer kurzen Zeremonie gravierte Erinnerungstafeln.

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Internationale TT-NEWS Open 2015

Internationale TT-NEWS Open 2015

Wie gewohnt finden die Internationalen TT-NEWS Open 2015 am ersten Wochenende im Juli in Oberboihingen (Stuttgart) statt.

Vom 03. bis 05. Juli werden sich in der eindrucksvollen TIBHAR-Arena wieder hunderte von Spielern aller Spielstärken (vom Anfänger bis zum internationalen Topspieler) aus Deutschland und der ganzen Welt zu diesem besonderen Tischtennisevent treffen.

Anmelden kann man sich spätestens bis 01.07.2015, allerdings sind frühzeitige Meldungen empfohlen, da alle Turnierklassen begrenzte Starterfelder haben. Trotz einem Hallenkomplex mit 36 Tischen, sind doch jedes Jahr viele Turnierklassen vorzeitig ausgebucht.

Hier gibt es die Ausschreibung mit allen Informationen und den direkten Link zur Onlineanmeldung.

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ITTF WORLD TOUR: Gold für Xu Xin und Chen Meng in Kobe

Nachdem Ma Long im Achtelfinale sensationell ausgeschieden war, kam der Sieg von Xu Xin beim 300. World Tour-Turnier der Tischtennisgeschichte nicht mehr überraschend. Eher schon überraschte der Umstand, dass sein Finalgegner Maharu Yoshimura hieß. Der 22-jährige Ex-Hagener spielte ein tolles Turnier und schaltete unter anderem Tang Peng (Honkong) und Joo Saehyuk (Südkorea) aus. Und im Halbfinale musste Ma Long-Bezwinger Shang Kun in einem Siebensatz-Krimi dran glauben. Nur im Finale hatte der ungesetzte Japaner dann doch die schlechteren Karten beim 1:4 gegen den Weltranglisten-Zweiten Xu (11:9, 2:11, 12:14, 7:11, 7:11).

Bei den Damen hatte sich im Halbfinale Sensationelles unter den vier im Wettbewerb verbliebenen Chinesinnen abgespielt: Die Weltranglisten-Elfte Chen Meng hatte Branchenführerin Ding Ning mit 4:1 ausgeschaltet, die Nummer sechs des ITTF-Rankings Zhu Yuling die potenzielle Ding-Jägerin Liu Shiwen in sechs Sätzen besiegt. In einem umkämpften Finalmatch setze sich schließlich Chen Meng mit 4:3 durch (13:11, 6:11, 5:11, 11:4, 11:5, 6:11, 11:7).

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Matthias Landfried über die neuen Tischtennis Plastikbälle

Matthias Landfried

Umstieg auf die neuen Plastikbälle oder weiter auf die gewohnten Zelluloidbälle setzen? Diese Frage beschäftigt in den nächsten Wochen und Monaten nach Saisonende fast alle Vereine.

Im Profibereich zweitrangig, sind im Amateurbereich für die breite Masse an Vereinen vor allem die Ballpreise ein großes Thema. Egal wie man sie nun nennt, Plastikbälle, Polybälle, P-Bälle, 40+ Bälle, eines haben sie gemeinsam, sie sind wesentlich teurer als die Zelluloidbälle. Aber auch bei letzteren wird es größere Preiserhöhungen geben.

Fast noch heißer diskutiert wird, was denn auf die einzelnen Spieler mit der Umstellung von Zelluloid auf Plastik zukommt. Während sich bis jetzt viele mit öffentlichen Aussagen zurück halten, entweder weil noch Erfahrungen fehlen oder um nicht nachher erwischt zu werden, falsch gelegen zu haben, spricht jetzt Bundesligatrainer Matthias Landfried offen darüber, was sich durch die Plastikbälle ändert.

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ITTF WORLD TOUR: Sensation in Kobe: Ma Long im Achtelfinale gestoppt

Bei den Japan Open ist die erste Hälfte des Achtelfinales gespielt – und das Turnier hat seine erste Riesen-Sensation. Nicht der topgesetzte Weltmeister und Weltranglistenerste Ma Long, bis dahin in diesem Jahr in Wettkämpfen noch ungeschlagen, zog ins Viertelfinale ein, sondern sein Landsmann und „Nobody“ Shang Kun, der als Qualifikant ins Hauptfeld gelangt war.

Shang, der in der Weltrangliste noch nie besser als auf Platz 85 stand und dort gegenwärtig gar nicht geführt ist, hatte allerdings auf dem Weg ins Achtelfinale immerhin Gegner wie Seiya Kishikawa (4:1), Chiang Hung-Chieh (4:0) und Robert Gardos (4:2) ausgeschaltet.

Doch gegen Ma Long räumte ihm, der zwei Jahre keine internationalen Turniere gespielt hatte, dennoch kaum einer auch nur eine winzige Chance ein. Auch wenn er Ma letztes Jahr in der Super League einmal geschlagen hatte. Und es ging nicht einmal allzu knapp zu zwischen den beiden Chinesen.

Shang siegte mit 4:1 (11:8, 11:7, 11:7, 5:11, 11:8) und man hatte – abgesehen vom vierten Satz – kaum einmal den Eindruck, dass der Branchenführer im Welttischtennis das Match würde drehen können.

Der U21-Sieger der Polish Open 2009 – eine wahrlich bescheidene World-Tour-Erfolgsbilanz im Vergleich zu Ma Long, der bereits 19 Tour-Titel errungen hat – freute sich: „Unfassbar, dass ich das Match gewinnen konnte, ich hatte vorher gedacht, ich hätte keine Chance!“

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TIBHAR Dauertestaktion Samsonov-Hölzer!

Vladimir Samsonov Racket: TIBHAR Samsonov Force Pro + TIBHAR Evolution MX-P

Jetzt gibt es die Möglichkeit, das Holz des vielfachen Europameisters, Worldcup-Siegers und Rekord-Champions-League-Gewinners, Vladimir Samsonov zu testen - und zwar kostenlos!

Und nicht nur das. Neben dem TIBHAR Samsonov Force Pro, gibt es auch die Möglichkeit, ebenfalls die andere Version TIBHAR Samsonov Force Pro Black Edition kostenlos zu testen.

Es stehen bei beiden Hölzern alle drei Griff-Formen zur Auswahl: konkav, anatomisch und gerade.

Abgerundet wird die Dauertestaktion durch ein Kombipaket, bei dem man eines der beiden Samsonov Force Pro Hölzer mit zwei TIBHAR Evolution Belägen nach Wahl kombinieren kann.

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ITTF WORLD TOUR: Bastian Steger scheidet in Kobe aus

Bei den Japan Open im japanischen Kobe, dem 300. Turnier der World Tour-Serie der ITTF, ist inzwischen die erste Hauptrunde abgeschlossen. Bei den Damen hat der DTTB mit Shan Xiaona noch ein Eisen im Feuer, die Koreas Weltranglisten-Zwölfte Yang Haeun nach starker Leistung mit 4:2 bezwingen konnte und im Achtelfinale auf die favorisierte Chinesin Chen Meng (Weltranglistenplatz 11) trifft. Irene Ivancan ist erwartungsgemäß gegen die Weltranglisten-Zweite Liu Shiwen ausgeschieden (9:11, 6:11, 8:11, 3:11).

Bei den Herren unterlag der einzige DTTB-Starter Bastian Steger dem Honkong-Chinesen Jiang Tianyi in der ersten Runde mit 2:4 (5:11, 8:11, 11:9, 11:4, 9:11, 9:11). Der einzige im Wettbewerb verbliebene Europäer ist Saarbrückens Bundesligaprofi Tiago Apolonia (Portugal), der sich gegen den Franzosen Romain Lorentz in fünf Sätzen behauptete. In der 2. Runde wird es für Apolonia allerdings richtig schwer, denn dann heißt sein Gegner Xu Xin.

Im U21-Turnier unterlag in den frühen Morgenstunden Grenzaus Japaner Masaki Yoshida im Finalduell seinem Landsmann Yuya Oshima mit 1:3. Auch der Titel bei den U21-Juniorinnen ging an Japan: Hitomi Sato gewann in vier Sätzen gegen Zeng Jian (Singapur).

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ITTF WORLD TOUR: Jubiläums-Event Japan Open

Die Japan Open im japanischen Kobe, die am Mittwoch begonnen haben, sind ein ganz besonderes Turnier der World Tour-Serie der ITTF. Das Event ist nämlich die 300. World Tour-Veranstaltung seit der Schaffung dieser Turnierserie im Jahr 1996. Die Japan Open sind eines von insgesamt sechs Events der GAC Group World Tour Super Series im Jahr 2015, alle anderen Turniere sind niedrigeren Kategorien zugeordnet. Das Turnier in Kobe, dessen Schlusstag der kommende Sonntag ist, ist die elfte Station der Tour im Jahr 2015. 197 Spielerinnen und Spieler aus 21 Nationen kämpfen um einen Podestplatz bei der 14. Auflage der Japan Open.

Der Topfavorit bei den Herren heißt Ma Long. Für den im Jahr 2015 noch ungeschlagenen Weltranglistenersten ist es der erste internationale Auftritt nach seinem Weltmeistertitel Anfang Mai.

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PARA-TT: Spanish Open: Kalpakidis und Thomas im Viertelfinale

Vom 17.-21.06.2015 gingen beim Weltranglistenturnier in El Prat de Llobregat (Barcelona) mit Alexandros Kalpakidis (TSV Calw) und Tobias Thomas (BSG St. Ingbert) zwei Spieler der Wettkampfklasse elf (mentale Behinderung) an den Start. Als ungesetzte Spieler überraschen beide im Einzelwettbewerb. 

Während der 28-jährige Saarländer und mehrfache Deutscher Meister Thomas bereits in 2012 und 2013 international Punkte sammeln konnte, war es für den erst 15 Jahre jungen Kalpakidis das erste Turnier auf internationaler Bühne. Thomas schaffte gleich zu Beginn des Turniers eine kleine Sensation, als er mit Olcas (Türkei) und Efremov (Russland) jeweils die Nummer 16 und 17 der aktuellen Weltrangliste bezwingen konnte. Im Viertelfinale war dann gegen den Franzosen Zhao Endstation.

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Deutsche Nachwuchs-Meisterschaften: Heilbronn, Kolbermoor, Singen und Braunschweig obenauf

Am Wochenende wurden die Deutschen Mannschaftsmeister beim Tischtennis-Nachwuchs gekürt. Zwei Turniere wurden ausgetragen: Die weibliche und männliche Jugend ging beim SV Böblingen/Baden-Württemberg an die Tische, die Schülerinnen und Schüler beim TSV Zorneding (Oberbayern). Am Start waren in jeder Kategorie acht Teams, nämlich die Qualifikanten aus den acht Regionen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB).

In Böblingen sicherten sich bei den Jungen die TSG Heilbronn (Württemberg-Hohenzollern) und bei den Mädchen der SV DJK Kolbermoor (Bayern) die Titel. Gerade die von Tom Mayer angeführten Jungs aus Heilbronn mussten mächtig für den Sieg schwitzen. Verlief das Endspiel gegen Schwabhausen (6:4) schon knapp, war es im Halbfinale gegen Hohenstein-Ernstthal noch enger zugegangen – nach einem 5:5 entschieden die ausgezählten Bälle zugunsten der Truppe aus dem „Ländle“.

In Zorneding gewann der TTC Singen (Südbaden) bei den Schülern und der RSV Braunschweig (Niedersachsen) bei den Schülerinnen. Singen schlug im Finale die Nachwuchs-Asse der Düsseldorfer Borussia klar mit 6:1, während die Brauschweigerinnen beim 6:4 über den ESV Prenzlau im Endspiel Schwerstarbeit zu verrichten hatten.

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3. LIGA NORD DAMEN: Prominentes Zugpferd: Jenny Ovtcharov unterschreibt bei Aufsteiger Düsseldorf

Das Herrenteam ist in Deutschland das Maß aller Dinge, doch nun rüsten auch die Damen auf. Borussia Düsseldorf schlägt kommende Saison in der 3. Bundesliga Nord auf.

Erst durch den Verzicht des Regionalliga-Meisters Holzbüttgen und des Zweiten Münster erhielten die Düsseldorferinnen die Chance auf die dritthöchste deutsche Spielklasse, die sie dann auch ohne Zögern ergriffen haben. Der Umstand, dass die Nordgruppe der 3. Damenliga nur mit sechs Teams spielen wird, tut der Vorfreude keinen Abbruch. Auch der Weggang der bisherigen Nummer eins, Amela Novakovic, die beruflich nach Dubai geht, nicht.

Denn es kam prominenter „Ersatz“: Jenny Ovtcharov – früher unter ihrem Mädchennamen Jenny Mellström bekannt – unterschrieb nämlich bei der Borussia. Seit 2014 mit Dimitrij Ovtcharov verheiratet, hat die einstige schwedische Jugend-Nationalspielerin nach längerer Pause nämlich wieder Lust bekommen, zum Schläger zu greifen. Sie wird vermutlich die neue Nummer eins des Düsseldorfer Drittligisten sein.

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EUROPEAN GAMES IN BAKU: Li Jiao gewinnt Holland-Finalduell

Abwehr gegen Angriff – und in diesem Fall triumphierte die Offensivspielerin. Zwar ist Li Jiao als Nummer 35 der Juni-Weltrangliste 14 Plätze hinter ihrer niederländischen Landsfrau Li Jie notiert, doch liegt der Ex-Europameisterin das Spielsystem ihrer Gegnerin und Teamkollegin, die im Viertelfinale Han Ying nach Zeitspiel ausgeschaltet hatte, einfach zu gut. Zwei knappe und zwei klare Sätze – unter dem Strich ein deutlicher 4:0-Erfolg von Li Jiao, die sich damit gleichzeitig das Ticket für Rio sicherte.

Platz drei und Bronze ging an die für die Türkei startende, naturalisierte Chinesin Hu Melek, die die Slowakin Eva Odorova, die ein sehr gutes Turnier gespielt hat, in fünf überwiegend sehr engen Sätzen besiegte.

Mit zwei Golmedaillen (Einzel Herren, Mannschaft Damen) avancierte Deutschland zur erfolgreichsten Tischtennis-Nation in Baku, gefolgt von den Niederlanden mit einer Gold- (Einzel Damen) und zwei Silbermedaillen (Einzel und Team Damen).

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EUROPEAN GAMES IN BAKU: And the winner is … Dimitrij Ovtcharov

Das war ein hartes Stück Arbeit mit Happyend für den amtierenden Europameister, der damit als erster Sieger des Herreneinzels bei European Games Tischtennisgeschichte geschrieben hat.

In einem hochklassigen, dramatischen Endspiel musste Dimitrij Ovtcharov alles aus sich herausholen, um einen starken Vladimir Samsonov am Ende auf Rang zwei zu verweisen.

Dabei hatte es nicht gut angefangen für den Weltranglisten-Sechsten, der für Champions-League-Sieger Fakel Gazproma Orenburg aufschlägt. Sein routinierter Gegner aus Weißrussland gewann die ersten beiden Durchgänge (12:10, 11:7) und lag aussichtsreich im Rennen, doch der 26-jährige Deutsche kämpfte sich ins Match zurück. „Dima“ egalisierte (11:9, 11:3) und schien seinerseits nun gute Karten auf Gold zu haben, doch sein 39-jähriger Widersacher meldete sich eindrucksvoll zurück und legte durch ein 11:9 im fünften Satz abermals vor.

Würde Ovtcharov das nochmals wegstecken und zurückkommen? Und ob! Deutschlands und Europas Nummer eins mobilisierte alle Reserven, glich durch ein 11:7 zum 3:3 aus und hatte auch im Entscheidungssatz mit 11:8 die Nase vorn. Damit sicherte er sich nicht nur den Platz ganz oben auf dem Treppchen, sondern auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio.

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EUROPEAN GAMES IN BAKU: Dima hat Silber sicher – Finale gegen Vladi Samsonov

Deutschland hat die zweite Tischtennis-Medaille bei den Europaspielen in Baku sicher. Und es könnte sogar die zweite Goldmedaille für den DTTB werden.

Dimitrij Ovtcharov besiegte heute Vormittag im ersten Halbfinal-Match den Engländer Paul Drinkhall in sechs Sätzen und knüpfte – bis auf den ersten und dritten Satz – an seine starken Vorstellungen vom Vortag an. Beim 2:11, 11:4, 6:11, 11:6, 11:7, 11:3 hatte der topgesetzte Weltranglisten-Sechste ab Durchgang vier klar das Sagen.

Im Finale trifft er auf eine Tischtennis-Legende. Der 39-jährige Weißrusse Vladimir Samsonov, der von seinem Können so gut wie nichts eingebüßt hat und im aktuellen ITTF-Ranking die Nummer neun ist, wies den Überraschungs-Halbfinalisten Kou Lei (Ukraine) mit 4:1 (10:12, 12:10, 11:4, 11:8, 11:4) in die Schranken.

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EUROPEAN GAMES IN BAKU: Li Jie und Li Jiao spielen um Gold

Die beiden Niederländerinnen chinesischer Abstammung Lie Jie und Li Jiao, die gestern im Viertelfinale die Medaillenträume von Han Ying und Petrissa Solja beendet hatten, stehen im Finale der ersten Europaspiele in Baku. Somit haben die Niederlande – nach Silber mit der Mannschaft – Gold im Damen-Einzel sicher.

Defensivkünstlerin Li Jie hatte gegen Überraschungs-Semifinalistin Eva Odorova (Slowakei) beim 11:4, 11:5, 12:10 und 11:7 nicht allzu viel Mühe, während sich Linkshänderin Li Jiao beim 4:2 über Hu Melek (Türkei) schon etwas mehr quälen musste (11:7, 11:13, 11:8, 12:10, 8:11, 11:9).

Die beiden Finalistinnen kennen sich natürlich in- und auswendig, dennoch ist die Konstellation Angriff gegen Abwehr stets reizvoll. Von der Spielanlage her – weiche, platzierte Topspins mit viel Spin und Gefühl – könnte Li Jiao im Vorteil sein.

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PARA-TT: Internet-Lawine um Freund-Video von den Bayreuth Open

Das spektakuläre Video, das den geistig behinderten Tischtennis-Sportler Hartmut Freund bei den Bayreuth Open zeigt, wurde zum Selbstläufer.

Das Video wurde in wenigen Wochen alleine auf der Facebook-Fanpage von Hartmut Freund rund 60.000 Mal und auf weiteren Social Media Kanälen bereits über 40.000 Mal aufgerufen, so dass die Schallmauer von 100.000 Aufrufen gefallen ist.

Die Zahl der Fans der Facebook-Fanpage von Hartmut Freund, hat sich seit Jahresanfang fast verdoppelt.

Sicherlich hat daran auch dieses Video einen großen Anteil, das einen Hartmut Freund mit großem Einsatz und Motivation in Action zeigt und einen guten Eindruck bietet, zu welchen sportlichen Leistungen die geistig behinderten Teilnehmer in der Lage sind.

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EUROPEAN GAMES IN BAKU: Ovtcharov greift nach Medaille

Deutschland könnte mit maximal zwei Tischtennis-Goldmedaillen die Europaspiele in Baku beenden. Nach dem Mannschaftsgold der Damen ist noch ein DTTB-Spieler in den Einzelwettbewerben im Rennen – und das aussichtsreich.

Der topgesetzte Weltranglisten-Sechste Dimitrij Ovtcharov legte einen tollen, überzeugenden Donnerstag in der Hauptstadt Aserbaidschans hin. Zunächst ließ der 26-Jährige dem Saarbrücker Bundesligaprofi Adrien Mattenet nicht einmal kurzzeitig die Hoffnung auf etwas Zählbares (11:3, 11:4, 11:8, 11:4). Der Franzose, der immerhin auch schon einmal auf Position 19 des ITTF-Klassements stand, wurde im Achtelfinale beinahe vorgeführt.

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EUROPEAN GAMES IN BAKU: Endstation Oranje – Han und Solja ausgeschieden

Die Medaillenträume der beiden DTTB-Damen Han Ying und Petrissa Solja sind geplatzt. Bei den Europaspielen in Baku mussten am Donnerstag beide das Ausscheiden im Viertelfinale quittieren – und beide Male kamen die siegreichen Gegnerinnen aus den Niederlanden.

Nach ihrem überzeugenden Achtelfinal-Sieg über die Österreicherin Sofia Polcanova kassierte die Weltranglisten-Zehnte Han Ying am Nachmittag eine 3:4-Niederlage im packenden Defensiv-Duell gegen Li Jie (11:8, 11:7, 6:11, 7:11, 9:11, 11:9). Dieses strategisch hoch interessante Match ging für Deutschlands Nummer eins verloren, obwohl sie das von ihr ersehnte Zeitspiel bereits vor Ende des ersten Satzes bekam.

Petrissa Solja (WRL 24) hatte im Duell der Linkshänderinnen gegen Ex-Europameisterin Li Jiao (WRL 35, Foto), die – wie Solja – mit viel Spin spielt, einen schweren Stand.

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